BNN 23.04.2021

Michael Pfeiffer geht von Eröffnung des Waldseebades im Juli aus / Bauarbeiten schreiten voran

Von BNN Mitarbeiter Joachim Kocher

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Eine Hügellandschaft: Teilweise ist von einem Bad nicht viel zu sehen. Der Stadtverwaltung zufolge sind noch „umfangreiche Erdbewegungen“ erforderlich.

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Die Startblöcke stehen bereits: Die Arbeiten am Sportbecken gehen voran. Im Hintergrund ist der Sprungturm zu sehen. Fotos: Joachim Kocher

Gaggenau. „Wir sind zufrieden, wie es aktuell an der Baustelle im Waldseebad läuft.“ Dies sagte der Gaggenauer Bürgermeister Michael Pfeiffer kürzlich, als der Bau- und Umweltausschuss die Baustelle besichtigte. Die Firmen seien Pfeiffer zufolge engagiert. Er machte aber keinen Hehl daraus, dass es durch das Wetter und Corona massive Probleme gab. Auch aktuell spüre man die Auswirkungen bei den Materiallieferungen. „Wir hoffen, dass wir bei unserer letzten Arbeitsvergabe, die wir am Montag im Gemeinderat vornehmen und bei denen es sich um Holzbauarbeiten handelt, keine Probleme bekommen“, so Pfeiffer. Auf BNN-Anfrage betonte der Bürgermeister, dass er nach wie vor von der Fertigstellung des Waldseebades bis Ende Juni ausgehe. Eine Eröffnung im Juli sei realistisch. Ausschlaggebend seien jedoch die Rahmenbedingungen, wobei der Bürgermeister auf Corona verwies. Zudem sei jeder Tag mit Regen ein verlorener Tag. Eine genaue Prognose über die Wiedereröffnung des Waldseebades abzugeben, sei daher schwierig.

Bei einem Rundgang durch die Baustelle erfuhren die Mitglieder des Bau-und Umweltausschusses, dass der Regenerationsteich fertig ist. Der fünf Meter hohe Sprungturm ist mittlerweile von weitem sichtbar. Sprungturm und Rutschbahn wurden in den vergangenen Tagen installiert. An der Rutsche wurden am Mittwoch die letzten Arbeiten durchgeführt. Die Baustelle selbst ist aktuell von zahlreichen Gräben durchzogen, in denen Arbeiten an Leitungen vorgenommen werden. In bis zu vier Ebenen quer durch das Bad wurden beziehungsweise werden Leitungen verlegt, sagte Manfred Schnaible von der Stadtverwaltung. Auch umfangreiche Erdbewegungen seien noch erforderlich.

Andreas Fritz von der städtischen Bauverwaltung führte durch den künftigen Kiosk, in dem demnächst der Estrich verlegt wird. Anschließend geht es in den Endausbau. Wichtig sei jetzt, dass man aus den beiden Tälern „Traischbach“ und „Weierle“ mit den Arbeiten herauskomme. Wie von den Vertretern der Stadtverwaltung zu hören war, werden im Bereich Traischbach, dem südwestlichen Teil des Bades, nächste Woche die ersten Bäume gepflanzt. Anschließend wird Mutterboden in dem Bereich aufgebracht und mit dem Einsäen begonnen.

Wie Bürgermeister Pfeiffer erklärte, steht den Besuchern des Waldseebades künftig eine Naturwasserfläche mit rund 2.100 Quadratmetern sowie ein Badebereich mit 700 Quadratmetern, der chemisch-technisch betrieben wird, zur Verfügung. In der Mitte des Areals entstehe zudem eine neue Liegefläche.

Auf Anfrage teilte Andreas Fritz von der Bauverwaltung mit, dass insgesamt 250 bis 280 Parkplätze geplant sind. Vor dem Bad wird unter anderem eine Rinne für Amphibien entstehen. Bürgermeister Michael Pfeiffer wies auf ein dauerhaften Amphibien-Leitsystems innerhalb des Bades sowie entlang des Zaunes des Regenerationsteiches hin. Die Mitglieder des Bau-und Umweltausschusses erfuhren, dass die Befüllung der Naturbecken über den Regenerationsteich erfolge.

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