Presse

BT 25.06.2020

Sanierung des Waldseebads

BT25062020Im Waldseebad laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Foto: Jahn

Gaggenau (vgk) – Von einer Punktlandung sprach am Montag in der Gemeinderatssitzung Bürgermeister Michael Pfeiffer. „Wir sind bei der Sanierung des Waldseebads im Zeit- und Kostenplan. Es läuft im Moment gut.“

Die Räte hatten über die Vergabe der Rohbauarbeiten für die Gebäude zu entscheiden. Ausgeschrieben waren der Umbau und die Erweiterung der Kabinengebäude, der Bau eines Eingangs- und Pumpengebäudes, der Neubau eines zweiten Sanitärgebäudes sowie eines Kiosks. Ohne Gegenstimme entschied sich das Gremium für die Auftragsvergabe an die Firma Grötz aus Gaggenau. Sie gab mit 761 785 Euro das günstigste Angebot ab. Die Überschreitung der kalkulierten Summe um sechs Prozent rühre daher, dass das Angebot Teilleistungen für die Entwässerungsleitungen enthält, die bei den abwassertechnischen Anlagen kalkuliert sind, so der Bürgermeister.

Die Mehrausgaben bei Gewerken um bis zu 29,1 Prozent werden durch Einsparungen an anderer Stelle wettgemacht. Am größten ist die Differenz bei den Abdichtungsarbeiten. Diese unterschreiten die Kostenberechnung um 44 Prozent. Eine Steigerung erlebten auch die mit 2 168 687 Euro veranschlagten Baunebenkosten um 231 312 Euro. Die geschätzten Baukosten für das Waldseebad betragen 13,6 Millionen Euro. Somit liegen die Ausgaben 274 182 Euro unter der Kostenschätzung.

www.badisches-tagblatt.de

 

GaWo Nr. 26/2020 25.Juni 2020

Das neue Gaggenauer Waldseebad nimmt immer deutlicher Form an. Auf der derzeit größten Baustelle der Stadt sind Bauarbeiter mit ihren Baumaschinen im Dauereinsatz. Die Beckenformen sind schon gut erkennbar.

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Foto: Stvw                                                                      Foto: Jeorg Schumacher

Gerade fertiggestellt ist der Beckenboden für das Naturbad. Diese Woche wurden zudem auch die ersten Edelstahlbauteile für das technische Bad angeliefert, die nun eingebaut werden können. Auch im Kinderbecken (technisches Bad) wird derzeit gearbeitet. Hier werden Einlegearbeiten für die künftigen Wasserspiele und Wasserabläufe vorgenommen. Für den Naturbadbereich wird derzeit der Regenerationsteich für die künftige Wasserreinigung vorbereitet.

Am Montagabend vergab der Gemeinderat weitere Rohbauarbeiten für die Gebäude. So soll im Kinderbereich ein zweites Sanitärgebäude entstehen. Das vorhandene Kabinengebäude soll umgebaut und erweitert werden. Zudem werden ein neues Eingangsgebäude und Pumpengebäude errichtet. Auf der Anlage soll zudem ein neuer Kiosk integriert werden. Die Arbeiten wurden in Losen ausgeschrieben, so dass auch kleinere Firmen die Möglichkeit hatten, Angebote nur für einzelne Gebäude einzureichen. Drei Angebote gingen bei der Stadtverwaltung ein. Dabei war die Gaggenauer Firma Grötz mit einer Angebotssumme von knapp 762.000 Euro am günstigsten. Die Angebotssumme liegt etwa sechs Prozent über der in der Kostenberechnung kalkulierten Summe. Die Ausschreibung beinhaltet aber in dieser Größenordnung bereits Teilleistungen für Entwässerungsleistungen, die bei den abwassertechnischen Anlagen kalkuliert sind.

Der Gemeinderat vergab die Arbeiten an die Gaggenauer Firma. Die Arbeiten sollen zwischen Mitte Juli 2020 bis Dezember 2020 durchgeführt werden.

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Der Bodenbelag für das künftige Naturbad ist schon eingebaut. Das Waldseebad nimmt Form an. Foto: StVw

Pressestimmen:  BNN   BT

BNN 24.06,2020

Ausschreibung der Rohbauarbeiten ergab eine Punktlandung / Gesamtvolumen von 13,3 Millionen Euro

Von BNN Mitarbeiter Joachim Kocher

Gaggenau. Die Sanierung des Waldseebades liegt im Zeit- und Kostenplan. Dies gab Bürgermeister Michael Pfeiffer während der Gemeinderatssitzung am vergangenen Montag bekannt. Lediglich die Baunebenkosten haben sich nach Aussage des Baubürgermeisters etwas nach oben entwickelt. „200.0000 Euro werden hier hinzukommen“. Die Kostenschätzung für die Gesamtmaßnahmen beläuft sich auf 13,3 Millionen Euro.

Der Gaggenauer Gemeinderat vergab am Montag auch die Arbeiten für den Neubau des zweiten Sanitärgebäudes, den Umbau und Erweiterung Kabinengebäude, die Errichtung Eingangsgebäude, des Pumpengebäude sowie den Kiosk. Die Arbeiten wurden jeweils in Losen ausgeschrieben, sodass auch kleinere Baufirmen die Möglichkeit hatten, Angebote nur für einzelne Gebäude einzureichen. Insgesamt drei Angebote sind bis zur Angebotsfrist am 12. Juni bei der Gaggenauer Stadtverwaltung eingegangen.

Nach Prüfung und Wertung der Angebote, so Bürgermeister Pfeiffer, ist die Firma Grötz aus Gaggenau preisgünstigste Bieterin in allen Losen mit einer Angebotssumme von insgesamt brutto 761.785 Euro (netto: 640.156 Euro). Das Angebot des zweitplatzierten Bieters liegt bei brutto 896.167 Euro. Die Angebotssumme der Firma Grötz, so der Bürgermeister, liegt zirka sechs Prozent über der in der Kostenberechnung kalkulierten Summe. Die Ausschreibung beinhaltet aber in dieser Größenordnung bereits Teilleistungen für Ent-wässerungsleistungen, die bei den ab-wassertechnischen Anlagen kalkuliert sind. Fazit Michael Pfeiffer: „Wir erzielten somit eine Punktlandung“.

Sofern von keiner Firma ein Nachprü-fungsverfahren vor der Vergabekammer beantragt wird, kann die Auftragsvergabe ab dem 6. Juli 2020 erfolgen. Für die Arbeiten ist ein Zeitraum von Mitte Juli 2020 bis Mitte Dezember 2020 vorgesehen.

BNN24062020

Sichtbarer Baufortschritt: Die künftigen Becken sind bereits gut erkennbar, die Eröffnung ist im kommenden Frühling vorgesehen. Foto: Kocher

www.bnn.de

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