Saison 2020

Freundeskreis 20.12.2020
weihnachten 2020 01

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wie ein Virus unsere Gesellschaft ins Wanken bringt. Ein Jahr liegt hinter uns, an dessen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen wir noch lange zu knappern haben dürften. Trotz eines schönen Sommers konnten viele von uns nur eingeschränkt am Badebetrieb teilhaben. Für die Freunde des Waldseebades war es ein weiteres Jahr ohne Freibad. Jedoch mit großen sichtbaren Fortschritten auf der größten Baustelle in Gaggenau. Die Ausmaße der Schwimmbecken sind inzwischen sehr gut zu erkennen. Aktuell laufen die Rohbauarbeiten der Gebäude mit Hochdruck, wie ihr auf den kleinen monatlichen Videos im Bautagebuch auf unserer Homepage mitverfolgen könnt.

Zeit an dieser Stelle allen Beteiligten und ausführenden Firmen Danke zu sagen für ihr Engagement, unser geliebtes Freibad pünktlich im nächsten Frühjahr zu eröffnen, hoffentlich ohne Corona Beschränkungen.

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Weiterhin ein Vereinsbetrieb ohne Vereinszweck, kein Freibad, stattdessen eine Großbaustelle, das ist natürlich nicht leicht für uns als Schwimmbadverein. Dazu die Corona Krise, welche Präsenzveranstaltungen unmöglich macht. Das ist auch der Grund, warum wir unsere Mitgliederversammlung mit Wahlen auf das nächste Jahr verschoben haben, ebenso konnten wir unser 10-jähriges Vereinsjubiläum nicht gebührend feiern. Sobald ein Treffen im größeren Kreis wieder möglich ist, werden wir beides nachholen. In Sachen Vorstandsarbeit gibt es auch nicht viel Neues. Nach außen ist euch sicherlich unsere neugestaltete Freundeskreis Homepage www.waldseebad-gaggenau.de aufgefallen, welche nun auch für die Benutzung am Handy optimiert ist. Natürlich weiterhin aktuell mit Berichten und Bildern vom Waldseebad. Im Moment sind es noch Baustellenbilder und hoffentlich bald schöne Bilder vom Badebetrieb. Herzlich begrüßen wir drei neue Mitglieder, die seit diesem Jahr unser Engagement unterstützen.

Sobald es möglich ist; wollen wir im Frühjahr noch einmal eine Baustellenbesichtigung organisieren. Bei unserer Besichtigung im August liefen wir noch über eine große Baustelle und man konnte das neue Bad nur erahnen. Bis dahin werden wir durch unser fast fertiges neues Bad laufen können, sobald es einen Termin gibt; werden wir unsere Mitglieder per Mail dazu einladen.

Wir wünschen Euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr 2021. Lasst euch nicht von der Corona-Depression einholen. Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Zeiten. Lasst uns mit Zuversicht der kommenden Badesaison 2021 entgegensehen.

Mit weihnachtlichen Grüßen Ihre Vorsitzenden des Freundeskreis Waldseebad e.V.

Sabine Arnold      und      Dr. Christian Köppel
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GaWo Nr. 46/2020 12.November 2020

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Ein Modell zeigt wie das Waldseebad einmal aussehen wird. Foto: StVw

Auf Gaggenaus größter Baustelle geht es weiter voran: Das Waldseebad nimmt immer deutlich erkennbare Züge an. Dabei geht es nicht nur um die Becken und das Badevergnügen selbst, sondern auch um die Infrastruktur der Einrichtung. Schließlich entstehen auf dem Areal auch einige neue Gebäude. Ganz neu ist beispielsweise das zweite Sanitärgebäude im Bereich der Kinderbecken, so dass Familien keinen so weiten Weg haben und eine kindgerechte Ausstattung vorfinden. Das bereits vorhandene Kabinengebäude hinter dem Eingang wird erweitert.

Ebenso neu errichtet wird das Eingangsgebäude, ein Gebäude für die Pumpen sowie als neues Herzstück ein Kiosk mit Küche und Lagerräumlichkeiten.

Für den Bau der verschiedenen Gebäude hat die Stadt Zimmerer- und Holzbauarbeiten aus-geschrieben. Wohl aufgrund der in dieser Branche guten konjunkturellen Lage, erhielt die Stadt nur von einem Unternehmen ein Angebot. Eine Zimmerei aus Ühlingen Birkendorf hat sich für den Auftrag beworben und am Montagabend den Zuschlag erhalten. Die Angebotssumme liegt bei gut einer Million Euro und damit 38 Prozent über den geplanten Kosten.

Zähneknirschend stimmte der Gemeinderat den deutlichen Mehrkosten mit 18 Ja-Stimmen, bei fünf Enthaltungen und zwei Gegenstimmen zu. Auch der Stadtverwaltung hatte das Ausschreibungsergebnis Bauchschmerzen bereitet. Eine erneute Ausschreibung würde, so die Stadtverwaltung, jedoch kein anderes Ergebnis erbringen. Man wolle nun darauf schauen, dass an einzelnen Ausführungen doch noch Einsparungen erzielt werden können. Verwaltung und die deutliche Mehrheit des Gemeinderates wollten zudem keine Verschiebung der Arbeiten, um die Eröffnung des Bades im Jahr 2021 nicht zu riskieren.

Mit den Arbeiten soll bereits Ende November begonnen werden, damit sie bis Ende Februar 2021 abgeschlossen werden können.

BT 11.11.2020

Waldseebad: Zimmerer- und Holzbauarbeiten rund 38 Prozent teurer als kalkuliert

Gaggenau (vgk) – Eine Baupreiserhöhung um gut 38 Prozent ist eine Kröte, die schwer zu schlucken ist. Zu entscheiden hatten die Gaggenauer Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung über die Vergabe der Zimmerer- und Holzbauarbeiten betreffend der Gebäude eins bis fünf im Waldseebad.

Das abgegebene Angebot übersteigt die von der Verwaltung dafür kalkulierte Summe von 627 000 Euro um rund 239 000 Euro auf nunmehr 866 650 Euro. Die Zustimmung zur Auftragsvergabe erfolgte mehrheitlich. Zwei Gemeinderäte stimmten gegen die Vergabe, vier Ratsmitglieder enthielten sich der Stimme. Nur ein Anbieter, die Zimmerei Brunner aus Ühlingen-Birkendorf, beteiligte sich an der Ausschreibung.

Rund 13,6 Millionen Euro soll das Bad kosten. Mit der Steigerung der Baukosten für die ausgeschriebenen Baumaßnahmen ist diese Summe ausgeschöpft. Das erläuterte von der Bauverwaltung Andreas Fritz. Das Gros der Gemeinderäte bemängelte die ihrer Meinung nach zu kurzfristig erfolgte Ausschreibung der Gewerke. Firmen haben vor dem Hintergrund eines anhaltenden Baubooms aktuell längere Vorlaufzeiten, meinte Stadtrat Martin Hahn (FWG) und sprach von einem Zeitrahmen von drei bis vier Monaten. Da man in kritischen Zeiten lebe, sei es nicht schlimm, wenn das Waldseebad ein Jahr später aufmachen würde. „Es ist bedauerlich, dass es nur ein Anbieter ist“, meine Dr. Ellen Markert (CDU). Auch FWG-Fraktionsvorsitzender Jan Stenger wollte wissen, warum nicht früher ausgeschrieben wurde – man habe sich doch schon Anfang September mit der Ausschreibung befasst? Die Fertigstellungen der Ausschreibungsunterlagen sei abhängig von anderen Gewerken und konnte nicht schneller bewerkstelligt werden. Ebenso sei man davon ausgegangen, dass eine Aufteilung in einzelne Lose keine Einsparungen gebracht hätten. Zudem wollte man keine Bauverzögerung riskieren, entgegnete Bürgermeister Michael Pfeiffer.

Ein Mehr von rund 240 000 Euro, das tue richtig weh, monierte Heinz Adolph (FWG) und signalisierte gleichwohl Zustimmung. Der Verwaltung gab er mit auf den Weg, bei ausstehenden Arbeiten nach Einsparungen zu suchen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Paul meinte, dass vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie das Bad 2021 als Urlaubsersatz gebraucht werde und kündigte – „wenn auch zähneknirschend“ – Einverständnis an. Es sei unwahrscheinlich, durch eine Einzelausschreibung ein besseres Ergebnis zu erzielen, meinte auch der Fraktionsvorsitzende der SPD, Gerd Pfrommer. „Wir müssen schauen, dass wir das Bad so schnell wie möglich wieder öffnen können. Die Schwimmbadvereine wären froh darüber“, argumentierte Oberbürgermeister Florus.

www.badisches-tagblatt.de

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