BNN 24.06,2020

Ausschreibung der Rohbauarbeiten ergab eine Punktlandung / Gesamtvolumen von 13,3 Millionen Euro

Von BNN Mitarbeiter Joachim Kocher

Gaggenau. Die Sanierung des Waldseebades liegt im Zeit- und Kostenplan. Dies gab Bürgermeister Michael Pfeiffer während der Gemeinderatssitzung am vergangenen Montag bekannt. Lediglich die Baunebenkosten haben sich nach Aussage des Baubürgermeisters etwas nach oben entwickelt. „200.0000 Euro werden hier hinzukommen“. Die Kostenschätzung für die Gesamtmaßnahmen beläuft sich auf 13,3 Millionen Euro.

Der Gaggenauer Gemeinderat vergab am Montag auch die Arbeiten für den Neubau des zweiten Sanitärgebäudes, den Umbau und Erweiterung Kabinengebäude, die Errichtung Eingangsgebäude, des Pumpengebäude sowie den Kiosk. Die Arbeiten wurden jeweils in Losen ausgeschrieben, sodass auch kleinere Baufirmen die Möglichkeit hatten, Angebote nur für einzelne Gebäude einzureichen. Insgesamt drei Angebote sind bis zur Angebotsfrist am 12. Juni bei der Gaggenauer Stadtverwaltung eingegangen.

Nach Prüfung und Wertung der Angebote, so Bürgermeister Pfeiffer, ist die Firma Grötz aus Gaggenau preisgünstigste Bieterin in allen Losen mit einer Angebotssumme von insgesamt brutto 761.785 Euro (netto: 640.156 Euro). Das Angebot des zweitplatzierten Bieters liegt bei brutto 896.167 Euro. Die Angebotssumme der Firma Grötz, so der Bürgermeister, liegt zirka sechs Prozent über der in der Kostenberechnung kalkulierten Summe. Die Ausschreibung beinhaltet aber in dieser Größenordnung bereits Teilleistungen für Ent-wässerungsleistungen, die bei den ab-wassertechnischen Anlagen kalkuliert sind. Fazit Michael Pfeiffer: „Wir erzielten somit eine Punktlandung“.

Sofern von keiner Firma ein Nachprü-fungsverfahren vor der Vergabekammer beantragt wird, kann die Auftragsvergabe ab dem 6. Juli 2020 erfolgen. Für die Arbeiten ist ein Zeitraum von Mitte Juli 2020 bis Mitte Dezember 2020 vorgesehen.

BNN24062020

Sichtbarer Baufortschritt: Die künftigen Becken sind bereits gut erkennbar, die Eröffnung ist im kommenden Frühling vorgesehen. Foto: Kocher

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