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Waldseebad wird saniert

Das traditionelle Gaggenauer Freibad musste nach einem schweren Unwetter aufgrund der Hochwasserschäden im Frühsommer 2016 geschlossen werden. Mittlerweile wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass das Waldseebad an diesem idyllisch liegenden Standort beibehalten werden soll. Die neue Konzeption sieht vor, dass es künftig ein Naturbad mit einer Wasserfläche von 2100 Quadratmeter geben wird, das zudem um ein chemisch-technisch betriebenes Becken mit einer Wasserfläche von rund 700 qm ergänzt wird.

So werden auch künftig alle Badnutzer im neuen Naturerlebnisbad auf ihre Kosten kommen. Naturbadliebhaber, Bahnenschwimmer und Turmspringer ebenso wie Kleinkinder, die plantschen wollen. Die weiteren Freizeitangebote des Bades bleiben erhalten.

Mit der Wiedereröffnung wird für die Saison 2021 gerechnet.

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Vom alten Schwimmbecken ist nichts mehr zu sehen. Abbrucharbeiten kommen gut voran. Foto Stadtverwaltung 31.10.2019

 

2019-11-21 GaWo

Arbeiten im Waldseebad liegen im Zeit- und Kostenplan

Einzig das Funktionsgebäude mit den Umkleiden und ein einzelnstehendes Edelstahlgeländer deuten auf Gaggenaus derzeit wohl größter Baustelle noch auf das ehemalige Waldseebad hin. „Wir sind mit den Abbrucharbeiten fertig“, freut sich Bauleiter Hardy Gutmann darüber, dass sogar schon mit den Erdarbeiten für das neue Bad begonnen werden konnte.

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Foto: Das ehemalige Filterbecken ist noch im Einsatz / Stvw

„Wir sind dem Zeitplan sogar etwas voraus“, berichtet er und ergänzt „auch der Kostenrahmen konnte bisher gut eingehalten werden“. Dabei ist die Baustelle aufgrund des Untergrunds bisweilen wortwörtlich eine steinharte Herausforderung. Nicht nur auf dem Schwimmbadareal erfordert schiefriger Fels schweren Maschineneinsatz, auch unter dem Straßenasphalt stießen die Tiefbauer auf Felsen. Dieser muss durchbohrt werden, um dem Traischbach einen größeren Durchfluss zu ermöglichen. Auf der anderen Seite sind die Bachbettarbeiten schon fast abgeschlossen. Von Anfang an laufen die Tiefbauarbeiten für das Bad wie auch den Hochwasserschutz parallel. „So konnten wir viele Synergieeffekte nutzen“, verweist Gutmann beispielsweise auf gemeinsam eingerichtete Baustraßen, den effektiven Einsatz der Maschinen und Fahrzeuge sowie die Koordinierung beider Projekte.

Zugute kam der Großbaustelle, dass in den letzten Wochen das Wetter mitspielte und so immer gearbeitet werden konnte. „Neben passendem Wetter haben wir auch eine sehr gute Leistung der Baufirma“, lobt Gutmann. Mindestens einmal wöchentlich trifft sich der Planer mit den Verantwortlichen der Baufirmen und der Stadtverwaltung. In den letzten Tagen wurde mit der „Planie“ begonnen, das heißt es werden Bodenstabilisierungsmaßnahmen durchgeführt, um Setzungsschäden beim neuen Bad zu vermeiden. In einem hydraulischen Kalkverfahren wird das „alte“ ausgegrabene Material dabei aufgearbeitet und ihm Wasser entzogen. Die „Recyclingmaßnahme“ vorhandenen Materials spart einiges an Kosten. Ohnehin wird bei dem Großbauprojekt“ auf Synergien und Einsparmaßnahmen geachtet. So wird derzeit das sich bildende Schichtwasser in den Baugruben abgepumpt und in den noch vorhandenen Filterteich geleitet. Auf diese Weise dient er noch einmal der Filtrierung und sorgt für die umweltgerechte Entsorgung des Schichtwassers.

Brauchbares nutzen – das gilt auch für das künftige Funktionsgebäude II. In den nächsten Wochen werden die Hochbauarbeiten für den Teilabriss des Gebäudes und die gleichzeitige Erweiterung ausgeschrieben. Im neuen Jahr soll bereits mit den Fundamentarbeiten für das künftige Bad begonnen werden. „Wir sind mit dem Bauverlauf sehr zufrieden“, erklärt der Leiter der städtischen Bauverwaltungsabteilung, Andreas Fritz.  Auch Christian Gaida, der im Rathaus für den Hochwasserschutz zuständig ist, zeigt sich zuversichtlich, dass die Arbeiten für den Hochwasserschutz auf einem guten Weg sind. Die Herausforderung liegt für ihn und den Planer vor allem nun darin, Naturschutz, Hochwasserschutz und Anforderungen an die Badgestaltung miteinander zu vereinen. Denn im Bad selbst soll der Bachlauf naturnah ausgebaut werden.

Quelle: GaWo 45. Jahrgang Nr. 47 / 2019 21 . November 2019

 

2019-11-07 GaWo

Gemeinderat beschäftigt sich mit Gestaltungsfragen im Waldseebad

Während derzeit am Waldseebad vor allem Tiefbauarbeiten, Hochwasserschutzmaßnahmen und Vorbereitungen für den Neubau erfolgen, bereitete eine Arbeitsgruppe Vorschläge zu Detailfragen der Ausstattung im neuen Waldseebad vor.

Diese wurden am Montagabend im Gemeinderat vorgestellt und von diesem auch mitgetragen. Diskutiert worden waren in der Gruppe beispielsweise Fragen zur Beleuchtung, Beschallung, Ausstattung, Farbgebung und viele weitere Einzelheiten. Unter anderem wurde dem Gemeinderat geraten, auf zusätzliche Beleuchtung oder auch auf hochwertige Beschallung zu verzichten. Besonders gespannt dürften die künftigen Nutzer auf die Ausstattung der Becken sein. Im technischen Nichtschwimmerbecken gibt es unter anderem Sprudelsitzbank, Massagedüsen, Schaukelbuchten, Luftsprudelplatten, Nackendusche und eine Breitwellenrutsche. Sofern im Becken Schwimmunterricht stattfinden soll, können die einzelnen Attraktionen abgeschaltet werden. Die Breitwellenrutsche wird ausschließlich in Edelstahl ohne zusätzliche Farben ausgeführt werden. Im Naturbad sieht der Planentwurf neben einer Massagestation im Schwimmerbereich, in der Mitte des Nichtschwimmerbeckens einen Geysir sowie am Beckenrand zwei Wasserspeier vor. Außerdem ist noch ein Wasserfall eingeplant. Das Nichtschwimmerbecken des Naturbades soll zudem ausreichend Platz für ballspielende Kinder oder auch für den Einsatz mobiler Spielgeräte bieten.

Die Elemente im technischen Kinderplanschbecken wie beispielsweise Rutsche und Krabbe werden in der Farbe Rot ausgeführt werden. Auch dort gibt es verschiedene Wasserspielele. Für das Kinderplanschbecken im Naturbad schlug die Arbeitsgruppe vor, dass in diesem Becken keine Plastikelemente aufgestellt werden sollten, um den Naturbadcharakter zu wahren.

Farb- und Gestaltungskonzept einschließlich Fassadengestaltung

Der Vorschlag der Planer das Farbkonzept an der Kombination Stahl, Stein und Holz zu orientieren, wurde begrüßt. Die Gebäudefassaden sollen mit Holz und die Dächer mit Titanzink oder Aluminium verkleidet werden. Von der Arbeitsgruppe wurde gewünscht, dass bei der Holzauswahl die Problematik der Nachverwitterung berücksichtigt wird. Auch im Eingangsbereich wird mit Holz gearbeitet werden.

Umbauarbeiten am vorhandenen Kabinengebäude

Im Obergeschoss soll der Damenbereich so umgestaltet werden, dass der Zugang von den Duschen zu den Umkleidekabinen nicht einsehbar ist. Im Untergeschoss soll eine behindertengerechte Dusche und Toilette eingebaut werden. Dem Gesamtfarb- und Gestaltungskonzept wird auch die Fassade des Gebäudes angepasst. Das Dach des alten Kabinengebäudes ist nicht zur Erneuerung vorgesehen, da in diesem Fall sämtliche tragenden Bauteile neu konzipiert werden müssten. Ein solcher Eingriff wäre mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden und somit nicht mehr wirtschaftlich.

Stimmen aus dem Gemeinderat

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Saisonbeginn in

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baustelleDas Waldseebad ist wegen Umbau voraussichtlich bis Mitte Mai 2021 geschlossen!

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