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Presse

2018-02-24 BNN

„Neues“ Waldseebad soll 2020 öffnen

Pfeiffer beim Freundeskreis: Büro Grafinger soll Schadenersatz leisten / Kontinuität im Vorstand

Von BNN Mitarbeiter Joachim Kocher

Gaggenau. „Saisonbeginn des Waldseebades ist in 814 Tagen“. So stand es jedenfalls auf der Website des Freundeskreises Waldseebad, der am Donnerstagabend zur Mitgliederversammlung ins „Christophbräu“ eingeladen hatte. Laut Bürgermeister Michael Pfeiffer ist die Eröffnung des umgebauten Waldseebades 2020 geplant. Während der Versammlung machte Pfeiffer auch deutlich, dass man von dem Begriff „Mischbad“ wegkommen wolle. „Es ist unser Waldseebad“, sagte der Gaggenauer Baubürgermeister. „Diese Marke sollten wir mit neuem Leben erfüllen“, betonte Pfeiffer.

bnn24022018DAS WALDSEEBAD VOR DEM UMBAU: In diesem Jahr werden die Hochwasserschutzmaßnahmen teilweise umgesetzt, dann kann die Neugestaltung des Bades erfolgen. Foto: Bracht

Der Bürgermeister teilte mit, dass die Hochwasserschutzplanung fertig sei und das Genehmigungsverfahren eingeleitet werde. Die Hochwasserschutzmaßnahmen würden in diesem Jahr bereits teilweise durchgeführt. Der Bach, der durch das Badgelände fließt, werde geöffnet, damit entstehe ein kleiner Wasserlauf im Randbereich. Dies sei mit den Planern abgestimmt. Allerdings wolle man Hochwasser nicht über das offene Gewässer abführen, dies erfolge unterirdisch. Pfeiffer sprach von einer „tollen Sache“. Nach seiner Aussage werden noch im ersten Halbjahr die ersten Entwürfe von den beiden beauftragten Büros vorgelegt, bis zum Herbst würden die Planungen zum Abschluss gebracht.

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2018-02-17 BT

BT-Talblick            Talblick

Aus den Augen

Es gibt Themen, die sind schon so vertraut, dass man sie aus den Augen zu verlieren droht. Das seit der Überflutung im Juni 2016 geschlossene Waldseebad beispielsweise. Sicher erst frühestens 2020 wird man mit einer Neueröffnung rechnen können. Der Freundeskreis Waldseebad rüstet sich derweil schon für die Zukunft: Bei seiner nächsten Jahreshauptversammlung am Donnerstag wird er über eine Satzungsänderung beschließen. Nicht mehr das "Naturbad", sondern das Waldseebad steht im Mittelpunkt des Vereinsgeschehens. Dies vor dem Hintergrund, dass künftig ein Naturbad und ein Chlorbecken den Badegästen zur Verfügung stehen soll. Die anstehende Namensänderung darf auch so verstanden werden: Die Lösung des schwierigen Problems Waldseebad wird nicht aus den Augen verloren.  Thomas Senger

www.badisches-tagblatt.de

 

2018-02-19 BNN

Endspurt kurz vor Beginn der Saison

In den Freibädern in Gaggenau sind zurzeit rege Baumaßnahmen im Gange

Von BNN Mitarbeiter Joachim Kocher

Gaggenau. In circa zweieinhalb bis drei Monaten werden voraussichtlich die Schwimmbäder im Murgtal wieder geöffnet. In einigen Freibädern zwischen Gaggenau und Forbach standen beziehungsweise stehen Sanierungsarbeiten an. Die BNN informieren in zwei Beiträgen über den Stand der Arbeiten und Planungen. Im ersten Beitrag beleuchtet BNN-Mitarbeiter Joachim Kocher die Schwimmbäder in Gaggenau.


Freibäder werden für den Badebetrieb fit gemacht


Gaggenau verfügt derzeit über drei Freibäder, das städtische Waldseebad das Kuppelsteinbad in Ottenau sowie das Freibad in Sulzbach, die beide durch die örtlichen Schwimmbadvereine betrieben werden.

bnn05042017

Bild: DAS WALDSEEBAD wird in ein Mischbad mit einem großen Naturbadbecken und einem Technikbecken umgebaut. Der Beschluss im Gemeinderat dazu erfolgte im Mai vergangenen Jahres. Foto: ko

Gaggenaus Waldseebad, das im Juni 2016 durch ein heftiges Unwetter überschwemmt wurde und seither nicht mehr genutzt werden kann, soll gemäß des Gemeinderatsbeschlusses von 29. Mai des vergangenen Jahres in ein Mischbad mit einem rund 2 100 Quadratmeter großen Naturbadbecken (dies ist etwa halb so viel wie bisher) und einem Technikbecken mit rund 700 Quadratmeter umgebaut werden. Die Planungsbüros sind vom Gemeinderat beauftragt. Der Gemeinderat fasste hierzu am 4. Dezember des vergangenen Jahren die notwendigen Beschlüsse. Die Vorplanungen haben begonnen. Aufgrund der Bedeutung des Waldseebades soll nach Aussage der städtischen Pressesprecherin Judith Feuerer die Bevölkerung und der „Freundeskreis Waldseebad“ frühzeitig in die Planungen eingebunden werden.

Der bereits im vergangenen Jahr begonnene Beteiligungsprozess wird auch 2018 fortgesetzt. Die Verwaltung geht davon aus, dass die Planungen bis Ende des Jahres 2018 abgeschlossen sind. Parallel dazu werden Vorbereitungen für das Baugenehmigungsverfahren in die Wege geleitet.

Wie die städtische Pressesprecherin Judith Feuerer auf BNN-Anfrage betonte sei es das Ziel, im Frühjahr 2019 mit dem Bau zu beginnen. Angestrebt wird eine Wiedereröffnung des Waldseebades für den Sommer 2020.


Mehrere Millionen Euro werden verbaut


Die Kosten wurden durch die Berater der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen für das Mischbad auf circa 6,4 Millionen Euro geschätzt. Ob der Kostenrahmen gehalten werden kann, so Feuerer, ist mit Blick auf die aktuell allgemein steigenden Preiserhöhungen im Baugewerbe allerdings offen.

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2018-01-08 BNN

SPD will „ergebnisoffene Diskussion“ zum Hallenbad

Stadtentwicklung, Bäder und Tourismus waren Klausurthemen / Beach-Party und das „Prinzip der nassen Füße“

Von BNN Redaktionsmitglied Thomas Dorscheid

Gaggenau. „Etwas abgeschwächt“ hat die SPD-Fraktion Gaggenau in ihrer Klausurtagung zu Jahresbeginn ihre Position zur Zukunft des Hallenbades. Hatten sich die Sozialdemokraten zuletzt für einen Abriss des Bades am jetzigen Standort mit Blick auf neue Möglichkeiten zur Innenstadtentwicklung stark gemacht, so heißt es jetzt: „Wir streben eine ergebnisoffene Diskussion über den Standort an. Der bisherige Standort ist noch eine Option“, so Fraktionsvorsitzender Gerd Pfrommer im Pressegespräch nach der Klausur in der Selbacher „Krone“. Als realisierbarer Standort wird auch das Freigelände neben der Traischbachhalle gesehen.

Stichwort Stadtentwicklung: Hier sei die Einrichtung einer neuen Projektgruppe „dringend notwendig“, um möglichst übergangslos in eine neue Phase einzutauchen. Dabei solle der Innenstadtradius größer als bei der vorherigen Maßnahme gezogen werden, unter anderem auch das Eisenhöfer-Areal, der Bereich Murg-Hauptstraße, die Viktoriastraße sowie das Gelände der ehemaligen Spedition Kraft und von Dürr & Köppel einbezogen werden. Vorantreiben will die SPD auch eine neue Nutzung des früheren Rotenfelser Freibadareals („Die Idee eines Hotels dort ist sicher nicht verkehrt“); man wisse, dass dort der Hochwasserschutz berücksichtigt werden müsse – Pfrommer: „Wenn man da nicht weiterkommt, muss man eben etwas lockerer bebauen.“ Ein Konzept für eine Belagssanierung in der Innenstadt solle unabhängig von der nächsten Phase der Innenstadtentwicklung auf den Weg gebracht werden.

In puncto Bäderfrage sollten alle Beteiligten vom Rathaus eine zeitliche Perspektive für die Wiedereröffnung des Waldseebades bekommen; die SPD unterstütze die geplante Arbeitsgruppe, die sich etwa mit der Frage von Attraktionen im Bad oder der Verkehrsführung befassen soll, sagt „Fraktionsvize“ Susanne Rodenfels.

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