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Presse

2018-06-19 BT

Badebetrieb ab Mitte 2020 denkbar

Verwaltung legt Planungen für Neugestaltung des Waldseebads dem Gemeinderat vor

Von Ulrich Jahn

Gaggenau - "Unser Ziel ist es, dass der Badebetrieb im Waldseebad im Laufe der Saison 2020 aufgenommen werden kann", sagte Bürgermeister Michael Pfeiffer. Gestern wurden die Pläne zur Neugestaltung dem Gemeinderat vorgestellt. Vorab informierte die Verwaltung die Presse.

bt19062018Die Gesamtkosten mit allen Extras, die im Zuge der zahlreichen Sitzungen und Diskussionen hinzu kamen, belaufen sich (Stand heute) auf 12,3 bis 13,6 Millionen Euro. Bekanntlich sollen sowohl ein Naturbad als auch ein Technikbad (mit Chlorwasser) entstehen. Im vorderen Bereich ist das Technikbad mit drei Becken (25-Meter-Bahnen im Schwimmerbereich, Sprungbecken und Nichtschwimmerbecken) vorgesehen. Hinzu kommt ein Kinderbecken im linken Bereich des Bades. Dort ist auch eine zusätzliche Toilettenanlage samt Wickelraum vorgesehen. Die Gesamtfläche beträgt rund 700 Quadratmeter.

Deutlich größer ist mit etwa 2100 Quadratmetern der Naturbadbereich mit fünf 50-Meter-Bahnen, einem größeren Nichtschwimmerbereich (etwa 1100 Quadratmeter) und einem Kleinkinderbereich.

Der Traischbach soll als gestalterisches Element durch das Gelände geführt werden. Als Hochwasserschutzmaßnahme wird die Verdolung aufgeweitet und für ein 100-jährliches Hochwasser dimensioniert. Laut Oberbürgermeister Christof Florus fließt das Wasser bei Niedrigwasser komplett durch den offenen Bach, zusätzliche Wassermassen werden von der Verdolung aufgenommen.

Der bisherige Regenerationsbereich wird mit der neuen Planung nicht mehr benötigt, der neue etwa 1400 Quadratmeter große Aufbereitungsbereich entsteht links vom Eingangsbereich. Vorteil: Der Parkplatz kann erweitert werden. Bislang standen rund 200 Stellplätze zur Verfügung, 50 bis 60 zusätzliche entstehen am bisherigen Regenerationsbereich. Weitere rund 90 Parkplätze können aktiviert werden.

Neben den einzelnen Becken sind weitere Maßnahmen im Waldseebad vorgesehen. Darunter fallen Elektroinstallationen im Außenbereich, Sanitärarbeiten (unter anderem für Duschen), die Erweiterung samt Ausstattung des Spielbereichs sowie die Gestaltung der Freiflächen. Investiert werden muss auch in Mobiliar und Inventar wie Bänke, Sonnensegel, -schirme, Liegen, Abfallbehälter und Umkleiden.

Zusatzkosten entstehen auch für den Umbau oder Neubau des Kiosks zu dessen Aufwertung, Kassengebäude inklusive einer Teilautomatisierung der Kassenanlage und einer Strandbar. Saniert werden müssen zudem die Bestandsgebäude.

Befürwortet werden die Pläne vom Freundeskreis Waldseebad. "Wir waren positiv überrascht, als wir die Pläne gesehen haben", sagte Vorsitzende Sabine Arnold. Es sei "fast alles" enthalten, was sich der Freundeskreis gewünscht habe.

Am Donnerstag, 28. Juni, beginnt um 18 Uhr in der Jahnhalle eine Bürgerinfo, in der die Pläne vorgestellt werden. Der Gemeinderat soll am 23. Juli den endgültigen Beschluss fassen.

www.badisches-tagblatt.de

 

2018-06-05 BT

Waldseebad soll 2020 wieder öffnen

OB Florus: Beschluss über Planungen noch vor den Sommerferien

Gaggenau (tom) - Im Sommer 2020 soll das Waldseebad wieder geöffnet werden. Dies machte gestern Abend die Stadtverwaltung im Gemeinderat deutlich. Sie stellte den Terminplan für die nächsten Wochen vor.

  • Montag, 18. Juni: Dem Gemeinderat werden die Entwürfe der Planer für das neue Kombibad vorgestellt.

  • Donnerstag, 28. Juni: Vorstellung der Entwürfe im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung im Bürgersaal.

  • Montag, 23. Juli: Der Gemeinderat beschließt die Entwurfsplanung.

"Eingebunden in den Beteiligungsprozess sind auch der Freundeskreis Waldseebad sowie die Gaggenauer Jugendlichen, um ihre Wünsche und Vorstellungen bei der Entscheidung berücksichtigen zu können", erläuterte Oberbürgermeister Christof Florus.

Vor gut einem Jahr, am 29. Mai 2017, hatte der Gemeinderat beschlossen, eine Kombination aus Naturbad und konventionellem Freibad zu bauen, "da es nach wie vor große Gruppen von Gegnern und Befürwortern der beiden Badtypen gibt und beide Arten von Bad ihre Vor- und Nachteile haben", so die Stadtverwaltung. Wunsch des Gemeinderats war es, das Naturbad beizubehalten und daneben ein kleines technisches Bad zu bauen, das neben einem Schwimmerbecken mit 25-Meter-Bahnen ein Sprungbecken und ein Nichtschwimmerbecken mit Attraktionen enthält. Dabei soll das Naturbad rund 2100 Quadratmeter und das konventionelle Bad rund 700 Quadratmeter groß werden.

Aus den Umfragen unter der Bevölkerung und Rückmeldungen bei öffentlichen Veranstaltungen sei vor allem ein Wunsch herauszuhören gewesen: Bei der Umgestaltung solle der Charakter des Waldseebads nicht verloren gehen.

In den vergangenen Wochen waren vor allem die Planer gefordert, Entwürfe zu erarbeiten. Diese werden bis zum Sommer nun in verschiedenen Gremien vorgestellt und diskutiert. Florus: "Dabei wird, wie bisher auch in der Bäderfrage, großen Wert auf die Einbindung der Bevölkerung gelegt."

Wie berichtet, hatte ein Starkregen am 12. Juni 2016 zur Überschwemmung des Waldseebads mitsamt Filteranlagen geführt. Seither ist das Bad geschlossen. Es war bereits vor dem Unwetter ein Sanierungsfall, hätte aber noch ein paar Jahre weiterbetrieben werden können.

www.badisches-tagblatt.de

 

2018-06-19 BNN

Umbaupläne nehmen Gestalt an

Bürgerinformation zu Waldseebad am 28. Juni

Visualisierung im Gemeinderat präsentiert

Von BNN Redaktionsmitglied Dominic Körner

bnn19062018 02Gaggenau. Die Pläne für den Umbau des Gaggenauer Waldseebades sind veröffentlicht worden. Am Montag wurden dem Gemeinderat zwei mögliche Varianten vorgestellt, an deren Ausarbeitung Vertreter des Ratsgremiums, der Stadtverwaltung und des Freundeskreises Waldseebad beteiligt waren. Beide Modelle sehen eine Mischform mit rund 2 000 Quadratmetern Wasserfläche Naturbad und 700 Quadratmetern technischem Bad vor. Laut der Verwaltung sollen die Umbaumaßnahmen zwischen 12,3 und 13,6 Millionen Euro kosten. Eine Wiedereröffnung des seit einem Hochwasser im Juni 2016 geschlossenen Bades wird für 2020 anvisiert.

Die von der Verwaltung favorisierte Variante (siehe Visualisierung) beinhaltet ein biologisches Schwimmer- (50 Meter) und Nichtschwimmerbecken (1 100 Quadratmeter Fläche). Vorgesehen sind ferner ein technisches – chloriertes – Schwimmerbecken (25 Meter), ein Sprungbecken, ein Nichtschwimmerbecken mit Rutsche sowie zwei Kleinkinderbecken (biologisch und technisch). Denkbar ist, das ungechlorte Becken für Kleinkinder in den Nichtschwimmerbereich zu integrieren; die Stadtverwaltung zieht aber, auch aus Sicherheitsgründen, die in der Visualisierung abgebildete Variante eines eigenen Beckens vor. Die bestehende Struktur wolle man erhalten, heißt es aus dem Rathaus. Mit Fördermitteln sei nach derzeitigem Stand nicht zu rechnen.

Im hinteren Bereich verläuft der Traischbach aus Hochwasserschutzgründen unterirdisch. Seine Verdolung wird vergrößert, um einem 100-jährigen Hochwasser standhalten zu können. Rund um die Becken wird der Bach offen durch das Bad geführt, aus ökologischen und optischen Gründen. Hier verläuft das Wasser laut Bürgermeister Michael Pfeiffer bis zu einer mittleren Höhe, bei Hochwasser sorgt der unterirdische Abschnitt für Entlastung. Der Hochwasserschutz rund um das Bad kostet voraussichtlich eine weitere Million Euro, die Bauarbeiten dafür könnten bereits dieses Jahr beginnen.

An den Gedankenspielen zur Neugestaltung des Bades war neben der Gaggenauer Jugend und dem Freundeskreis Waldseebad auch die Projektgruppe „Zukunft Gaggenau 2030“ beteiligt. Sie setzt sich aus Mitgliedern des Gemeinderats, Vertretern der Verwaltung, der Wirtschaft und der Vereine zusammen. Allen Akteuren sei wichtig gewesen, erklärte Pfeiffer am Montag bei einem Pressetermin im Rathaus, „dass keine Liegefläche verloren geht“. Ein großes Augenmerk habe man überdies auf seniorengerechte Beckeneinstiege, eine ausreichende Anzahl an Schattenplätzen und auf ein stimmiges Infrastrukturkonzept gelegt. Demnach ist vorgesehen, die Zahl der Parkplätze von 200 auf künftig 350 zu erhöhen.

Hier kommt der bisherige Standort der Filteranlagen auf der anderen Straßenseite ins Spiel, der künftig, so Pfeiffer, nicht mehr benötigt würde. Stattdessen sei ein großer Anbau an das zuletzt von den Bademeistern genutzte Gebäude geplant. Die Badeaufsicht zieht in die Mitte der Anlage um und erhält eine Plattform zur besseren Übersicht über die Becken. Den Kiosk, kündigte Pfeiffer an, wolle man „aufhübschen“. Wie der Bürgermeister weiter ausführte, würde eines Basisvariante des Umbaus („Nur das Nötigste“) rund 8,3 Millionen Euro kosten. Da man aber den Kioskbereich neu gestalten, eine Strandbar einrichten und die Zufahrtstrecke optimieren wolle, kämen weitere Ausgaben hinzu. Auch die geplante Parkplatzerweiterung und die Sanierung von Bestandsgebäuden erhöhten das Volumen. Positiv aufgenommen wurden die Entwürfe vom Freundeskreis Waldseebad. „Ich bin angenehm überrascht“, sagte die Vorsitzende Sabine Arnold beim Pressetermin im Rathaus, „fast alle unserer Anregungen wurden eingearbeitet.“

Am 23. Juli soll der Gemeinderat die Entwurfsplanung absegnen. Zuvor haben nochmal die Gaggenauer das Wort – bei einer Bürgerinformation am Donnerstag, 28. Juni, um 18 Uhr in der Jahnhalle. Läuft alles glatt, ist eine Wiederöffnung des Waldseebades während der Saison 2020 möglich. Pfeiffer: „Wir wollen keine Zeit verlieren.“

www.bnn.de

 

2018-04-26 GaWo

Stimmen aus dem Gemeinderat

CDU-Fraktion

Waldseebad

In unserer letzten Fraktionssitzung stellte der Freundeskreis die vielfältigen Ergebnisse eines Workshops zur künftigen Entwicklung des Waldseebads vor. Gemeinsam mit der SPD-Fraktion haben wir die Verwaltung schriftlich aufgefordert, zeitnah eine Arbeitsgruppe einzurichten mit u.a. Vertretern aus der Verwaltung und dem Gemeinderat, des Freundeskreises Waldseebad, der DLRG, der Schwimmabteilung des TBG sowie interessierten Jugendlichen, um die vielen guten Ideen in eine Rangfolge zu bringen, genauer zu beschreiben und in ein Lastenheft für die Bauplanung einzuarbeiten. Wir danken dem Freundeskreis für die Initiative zu dem Workshop!

Dr. Ellen Markert, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

SPD-Fraktion

Gemeinsame Initiative von SPD und CDU zum Thema Waldseebad

Wir stehen beim Thema Waldseebad vor der Herausforderung, zum einen die vielen guten Ideen, die beim Workshop des Freundeskreises Waldseebad erarbeitet wurden, in die Planung einzubeziehen und zum anderen einen sehr anspruchsvollen Zeitplan bis zur geplanten Eröffnung im Jahr 2020 einzuhalten. Deshalb haben wir gemeinsam mit der CDU-Fraktion die Verwaltung gebeten, die beiden Aufgaben miteinander „zu verheiraten" und die dazu notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Wir denken es macht Sinn, dass der Gemeinderat rechtzeitig und konstruktiv auf mögliche Hindernisse und Schwierigkeiten hinweist. Das ist auf jeden Fall besser, als im Nachgang zu schimpfen und Schuldige zu suchen, wenn „das Kind in den Brunnen gefallen" ist. Wir sind zuversichtlich, dass auch die Planungsphase für das neue Waldseebad mit einem straffen Zeit- und Organisationsmanagement erfolgreich gestaltet werden kann.

Gerd Pfrommer, Telefon 07225 74102

Quelle:  GaWo 44. Jahrgang Nr. 17/2018  26. April 2018

 

 


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