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Presse

2017-12-07 GaWo

Stimmen aus dem Gemeinderat

CDU-Fraktion

Waldseebad: Hochwasserschutz und weitere Planung des Bades

Die Pläne zum Hochwasserschutz im Bereich des Waldseebads sind gereift, das Plangenehmigungsverfahren wird nun eingeleitet. Sowohl für das Naturbad als auch für das technische Bad sind in einem Auswahlverfahren geeignete Planungsbüros gefunden und beauftragt. Wie Dorothea Maisch in ihrer Stellungnahme betonte, müssen die beiden Büros miteinander und mit der Verwaltung koordiniert und reibungslos zusammenarbeiten. Dabei ist fortlaufend zu beachten, dass sowohl der Zeitplan als auch der Kostenrahmen eingehalten werden. Detailplanungen sollen dem Gemeinderat jeweils zeitnah vorgestellt werden. Auch die BürgerInnenbeteiligung soll unbedingt fortgeführt werden, so Maisch, beispielsweise mit der Projektgruppe Zukunft Gaggenau 2030 (ZG 2030), welcher bisher VertreterInnen von Stadtmarketing, Jugend, Seniorenrat, der Wirtschaft, der kulturellen und sportlichen Vereine sowie des Freundeskreises Waldseebad und des Schwimmbadvereins Kuppelsteinbad angehören.

Dr. Ellen Markert

SPD-Fraktion

Weitere Weichenstellungen für neues Waldseebad

In der vorletzten Gemeinderatssitzung des Jahres wurden nochmals einige wichtige Weichenstellungen in Richtung neues Waldseebad vorgenommen. Zum Einen wurden von der Fa. Wald & Korbe konkrete Hochwasserschutz-Maßnahmen im Bereich des Bades vorgestellt. Mit diesen Maßnahmen soll eine Überflutung, die im Juni 2016 zur Schließung des Bades führte, in der Zukunft verhindert werden. Entgegen früherer Planungen wird der Bach weiterhin offen durch das Bad laufen, lediglich der Hochwasserabfluss erfolgt über eine neue Verdolung.

Zum Zweiten wurden die Architektenund Ingenieurleistungen zum Umbau des Waldseebades vergeben. Die Firma Hardy Gutmann GmbH wird das Naturbad planen und gleichzeitig für die Koordination des gesamten Projekts zuständig sein. Für das technische Bad wird die Firma IGP aus Pforzheim verantwortlich sein. Beide
Firmen machten jedenfalls aus unserer Sicht bei ihren Präsentationen einen professionellen und kompetenten Eindruck. Dennoch möchten wir die weiteren Planungsschritte nicht allein den Fachleuten überlassen. Alle weiteren Maßnahmen müssen von einer Arbeitsgruppe aus Verwaltung, Gemeinderat sowie fachkundigen und interessierten Bürgern begleitet werden. Dabei müssen dann auch Gestaltungsüberlegungen vom Freundeskreis Waldseebad oder vom Jugendforum in die weiteren Planungen einfließen.

Mit der Arbeitsvergabe vom Montag hat es der Gemeinderat trotz sehr intensiven und teilweise auch kontroversen Diskussionen geschafft, alle Entscheidungen im selbst gesteckten Zeitrahmen zu treffen. Jetzt kommt es darauf an, dass auch die weiteren Schritte sehr sorgfältig und gewissenhaft, aber ohne unnötige Zeitverluste vorangetrieben werden. Diese erfordert eine weiterhin hohe Schlagzahl aller Beteiligten. Schließlich soll das Waldseebad so schnell wie möglich wieder den Menschen in der Stadt und der Region zur Verfügung stehen.

Gerd Pfrommer, Telefon 74102

FDP-Gruppierung

Viel Arbeit zum Jahresende für den Gemeinderat

Bei der letzten Gemeinderatsitzung konnte keiner von uns anwesend sein. Dennoch haben wir die Themen der Sitzung intensiv vorberaten. Wir konnten deshalb die Vorlageempfehlungen der Verwaltung mittragen und hatten notwendige Veränderungen im Vorfeld mitdiskutiert.

Was das Waldseebad anbetrifft, wollen wir dieses Bad in veränderter Form zukunftssicher erhalten und werden uns dafür einsetzen, dass das gesamte Traischbachtal ökologisch aber auch touristisch den neuen Erfordernissen angepasst wird.

Theo Gehrmann, Telefon 0172 7203151

Quelle:  GaWo 43. Jahrgang Nr. 49/2017 7. Dezember 2017

 

2017-12-05 BNN

Große Schritte für „neues“ Waldseebad

Gemeinderat vergibt die Architektenleistungen

Hochwasserschutz: Planung gestern Abend vorgestellt

Von BNN Thomas Dorscheid

Gaggenau. Von „zwei großen Schritten zur Umsetzung des ganzen Vorhabens“ sprach gestern Abend in der Sitzung des Gemeinderats Dorothea Maisch (CDU). Das „ganze Vorhaben“ ist der notwendige Umbau des Waldseebades; die beiden Schritte bestehen in der einstimmigen Kenntnisnahme der geänderten Planung zum notwendigen Hochwasserschutz sowie in der Vergabe der Architekten- und Ingenieurleistungen für den Badumbau (hier: eine Enthaltung).

Für diese Planungsleistungen insgesamt kalkuliert die Stadt mit rund 1,5 Millionen Euro; der Naturbadteil (und die Planungsoberaufsicht) wurde an das Büro Hardy Gutmann (Höchenschwand) vergeben, mit der Planung des technischen Bades ist die Pforzheimer IGP Ingenieurgesellschaft für Technische Ausrüstung beauftragt worden.

Für die FWG erneuerte ihr Sprecher Ferdinand Hurrle deren Grundsatzkritik an einem Naturbad: Man werde den weiteren Prozess „wohlwollend kritisch“ begleiten, gleichwohl seien die Bedenken hinsichtlich eines Naturbades weiterhin nicht ausgeräumt. Beispielsweise sei die vorgesehene Doppelfilteranlage wieder etwas Neues, meldete Hurrle seine Skepsis an. Gerd Pfrommer (SPD) und Eric Peplau (Grüne) sprachen die hohen Kosten für die Planungsleistungen an.

Zuvor hatte Peter Kirsamer vom Fachbüro Wald & Corbe die aktuelle Planung für den notwendigen Hochwasserschutz im Waldseebad vorgestellt. Um die (vorgeschriebene) ökologische Durchgängigkeit des Traischbachs zu erhalten, wird im Bad der Bach mit geringer Wasserhöhe in einem offenen Graben fließen; gleichzeitig wird für Hochwasserabflüsse eine Verdolung (mit Einlauf- und Auslaufbauwerk) errichtet werden – Kosten zusammen: rund 1,9 Millionen Euro. Für den offenen Bachlauf gibt es zwei Varianten; eine führt eng an der Beckenseite, wo es keine Liegewiese gibt, vorbei. Bis zum Frühjahr soll die wasserrechtliche Genehmigung vorliegen; nach der Ausschreibung könnte im September die Vergabe für die Baumaßnahme erfolgen.


Das „neue“ Waldseebad


Im Mai diesen Jahres haben Stadtverwaltung und Gemeinderat die Grundzüge für das „neue“ Waldseebad beschlossen. Hier noch einmal die Eckpfeiler: Das Bad wird ein Mischbad; das heißt Naturbad (rund 2 100 Quadratmeter Wasserfläche, das ist etwa halb so viel wie bisher) und Technikbecken (etwa 700 Quadratmeter Wasserfläche) werden an einem Standort, aber in getrennten Becken zusammengeführt.

www.bnn.de

 

2017-12-06 BT

Der Gutachter wird zum Planer

Das Büro von Hardy Gutmann soll das neue Naturbad entwerfen/ FWG hat Bedenken wegen Filterverfahren

Von Thomas Senger

Gaggenau - Ein Kenner des bisherigen Naturbads wird auch das neue Naturbad im Waldseebadgelände planen. Der Gemeinderat beauftragte am Montag die Hardy Gutmann GmbH aus Höchenschwand. Gutmann ist in den vergangenen Jahren als Gutachter in Erscheinung getreten, als es darum ging, etwaige Planungs- und Ausführungsfehler beim Bau des 2006 eröffneten Naturbads festzustellen.

bt06122017Bild: Das Waldseebad hatte sich in den Jahren nach der Wiedereröffnung als Naturbad zum Magneten entwickelt            Foto: av/Arnold

Wie berichtet, wird das Waldseebad künftig auch ein Chlorbecken erhalten. Dies soll die IGP Ingenieurgesellschaft für Technische Ausrüstung aus Pforzheim planen.

Die Planungskosten können derzeit nur abgeschätzt werden, erläutert die Stadtverwaltung: "Auf der Grundlage der von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen sehr grob ermittelten anrechenbaren Baukosten von circa 3,5 Millionen Euro für das Naturbad und 2,3 Millionen (ohne Hochbau) für das technische Bad würde sich das Honorar für die Planungsleistungen des Naturbades auf netto circa 700.000 Euro und des technischen Bades auf netto circa 550.000 Euro belaufen."

Am 6. November hatten sich die Bewerber einem Gremium aus Rathausspitze und Vertretern des Gemeinderats präsentiert. Nach Ansicht aller Mitglieder habe das Büro Gutmann mit 385 von 500 möglichen Punkten die beste Bewerbung abgegeben.

Allerdings waren nur zwei Bewerbungen für das Naturbad abgegeben worden und drei für das Chlorbad. Bei beiden Bädern erfüllte jeweils ein Bewerber die vorgegebenen Eignungskriterien nicht, so dass letztlich nur Gutmann beim Naturbad sowie zwei Bieter beim Chlorbad übriggeblieben waren.

Im Gemeinderat am Montag betonte Ferdinand Hurrle, dass die Bedenken der FWG gegen ein Naturbad noch immer nicht ausgeräumt seien. Darüber hinaus sei er nach wie vor überrascht, dass kein anderer Anbieter von Filteranlagen sich um den Auftrag beworben habe. Schließlich sei das von Gutmann geplante Filterverfahren in dieser Größenordnung noch nicht erprobt. Nun habe man es wieder mit einem "Pilotprojekt" zu tun, sagte er mit Blick auf die großen Filter- und Reinigungsprobleme im ehemaligen Naturbad. Er erneuerte deshalb den Vorschlag der FWG, das Naturbadbecken zu verkleinern und das Chlorbad zu vergrößern. Nach Ansicht von Experten ist eine kleinerer Naturbad-Wassermenge leichter und besser zu reinigen als eine große.

Vorgesehen sind ein Naturbad von rund 2.100 Quadratmetern und ein Chlorbad von etwa 700 Quadratmetern. Die FWG plädiert für eine andere Flächenverteilung: Schließlich sei das angedachte Naturbadbecken nahezu dreimal so groß wie das Kuppelsteinbad.

"Naturbad zwischen 1.200 und 1.400 m2 und Chlorbad entsprechend größer", lautet die FWG-Formel. Dies hätte auch mehr Möglichkeiten im Spaßbad (Chlorbecken) zur Folge.

www.badisches-tagblatt.de

 

2017-12-05 BT

Deutlich teurer als bislang erhofft

Hochwasserschutz für das Waldseebad: Geplante Kosten drohen sich zu verdoppeln

Gaggenau (tom) - Der Hochwasserschutz wird teuer als angenommen für das Waldseebad. Das wurde gestern Abend im Gemeinderat deutlich. Da die bisherige Traischbach-Verdolung nicht den Anforderungen entspricht, muss aufgerüstet werden. Denn maßgeblich sind die Werte bei einem 100-jährlichen Starkregen beziehungsweise Hochwasserereignis.

bt05122017Bild: Entweder entlang der Nordseite des künftigen Beckens (weiße Pfeile), oder auf der Südseite (rote Pfeile) soll der künftige oberflächliche Abfluss der Traischbachs verlaufen.   Foto: Jahn

Bislang kann das Rohr maximal 2,2 Kubikmeter Wasser pro Sekunde ableiten - künftig müssen es zehn Kubikmeter sein. Hinzu kommt die Forderung nach einer "ökologischen Durchgängigkeit" - sprich: Es muss zusätzlich ein oberirdisches vergleichsweise "ökologisches" Gerinne angelegt werden. Letztlich ist dieses für die hohen Kosten nur zu einem geringen Anteil verantwortlich: Im Raum steht ein Betrag von rund 300000 Euro. Dabei ist es nicht entscheidend, ob das Gerinne nördlich oder südlich des künftigen Beckens angelegt sein wird. Die Verdolung hingegen wird derzeit mit rund 1,6 Millionen Euro kalkuliert. Noch im Sommer war man von einer Million Euro ausgegangen.

Zwei Varianten für die Entwässerung stehen im Raum:

  • Sowohl Verdolung als auch offenes Gerinne entlang dem Südrand des Beckens.
  • Verdolung am Südrand und Gerinne am Nordrand, also unterhalb der Felsböschung. Hierfür müssten die Becken um zweieinhalb Meter nach Süden verlegt werden.

Beide Varianten sind grundsätzlich genehmigungsfähig, versicherte Bürgermeister Michael Pfeiffer. Welche letztlich zum Tragen komme, werde von der Planung der beiden Schwimmbecken (Naturbad- und Chlorbecken) abhängen.

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