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Presse

2017-06-06 BT

CDU: Mehr Parkplätze für Waldseebad

Gaggenau (red) - Die Zukunft des Waldseebads nimmt Gestalt an. Bei den weiteren Planungen soll die Stadt die Zufahrtsstraße nicht vergessen, fordert die CDU in einer Pressemitteilung. "Schon im alten Waldseebad war die schmale Zufahrtsstraße nicht ausreichend. Bei viel Betrieb wird auf der Straße geparkt und damit der einzige Rettungsweg verengt, selbst normale Pkw kommen nicht aneinander vorbei. Durch auf der Straße laufende Fußgänger, im Besonderen auch Kinder, entsteht eine zusätzliche Gefahr", erläutert Arnold Streeb den Sachverhalt aus Sicht der Gaggenauer Christdemokraten. Auch wenn im vergangenen Jahr zusätzliche Parkplätze geschaffen wurden, reichten diese bei weitem nicht aus. "In das neue Mischbad, das für mehrere Tausend Besucher ausgelegt ist, werden in Spitzenzeiten wieder so viele Besucher kommen, dass es schnell eng werden wird." Die CDU schlägt daher vor, den Seitenrand mit Rasengittersteinen zu befestigen. So müsse man nicht zu sehr in die Natur eingreifen und könne dennoch ein gefahrloses Parken neben der Straße ermöglichen, ergänzt Thomas Arnold.

www.badisches-tagblatt.de

 

2017-06-01 GaWo

Waldseebad künftig Naturbad und Technisches Bad in einem

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Blaupause für das Waldseebad - das österreichische Alpenbad Montafon, das ebenfalls Naturbadelemente (vorne) mit solchen eines Technischen Bades (hinterer Bereich) vereint. Foto: Patrick Säly

Im Rahmen des Prozesses zur Neustrukturierung der Bäderlandschaft in Gaggenau hatte der Gemeinderat im April 2017 beschlossen, dass Hallenbad und Freibad in Gaggenau weiterhin an getrennten Standorten betrieben werden sollen und Planungen zur Errichtung eines Kombibades (Hallen- und Freibad an einem Standort) nicht mehr weiter entwickelt werden. Als Standort für das Freibad wurde der bisherige Standort des Waldseebades festgelegt. Die Entscheidung über den Standort des Hallenbades und somit auch über einen Neubau oder eine Sanierung wurde ausgesetzt. Jedoch sollen die Planungen und Bedarfsermittlungen weitergeführt werden. Die Standortfrage und die Art der Baumaßnahmen (Sanierung oder Neubau) sollen zu einem späteren Zeitpunkt durch den Gemeinderat entschieden werden.

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2017-06-03 BT

BT-Talblick            Talblick


Kompromiss fürs kühle Nass

Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann." Das geflügelte Wort hatte in der Vergangenheit seinen Stellenwert und wird ihn auch künftig haben. Kompromisse sind es, die im Leben erforderlich sind, nicht das Beharren auf eigener Meinung - im Kleinen wie im Großen.

Jüngstes Beispiel: die Gaggenauer Bäderfrage. Da gibt es die Befürworter des Naturbads, die Fürsprecher für ein Chlorbad - und die Sachzwänge wie Finanzierbarkeit und Hochwasserschutz. Zwischen allen "Klippen" galt es, beim Beschluss für das neue Waldseebad den richtigen Kurs zu finden.

Informationsveranstaltungen fanden statt, Bürger wurden nach ihrer Meinung gefragt. Jetzt hat sich der Gemeinderat einstimmig für eine Verbindung von Naturbad und Chlorbad ausgesprochen -um allen Erfordernissen gerecht zu werden. Schließlich werden rund acht Millionen Euro investiert, für die Bürger und deren Erholung. Eine Entscheidung, die aber nicht den ungeteilten Zuspruch aller Beteiligten und künftigen Badnutzer findet. Ob es die richtige Entscheidung war, das muss die Zukunft zeigen, wenn denn das Bad gebaut und zur Freude der Wasserratten wieder genutzt werden kann. Frühestens 2020 kann das sein, da fließt noch so manches Wasser durch den Traischbach.

Nun gilt es, die Planungen voranzutreiben, um das anvisierte Ziel zu erreichen. Finanzielle und bauliche Unwägbarkeiten kann es bei Großprojekten immer geben, die die Umsetzung verzögern. Da heißt es im Falle des Falles Geduld haben und Ruhe bewahren, auch wenn die Sonne noch so heftig brennt. Aber als Abschluss des Aufregerthemas neues Waldseebad wird irgendwann der erfrischende Sprung ins kühle Nass stehen - im Naturteich oder im Chlorbecken, ganz nach Lust und Laune. Markus Mack

www.badisches-tagblatt.de

 

2017-05-31 BNN

Freundeskreis bleibt im Boot

Gaggenau (dok). Der Freundeskreis Waldseebad will die Entscheidung des Gemeinderats für ein Mischbad mittragen. Dies betonte Vorsitzende Sabine Arnold auf BNN-Anfrage: „Wir sind von der Lösung nicht begeistert, halten sie aber für einen tauglichen Kompromiss.“ Ausschlaggebend seien die mangelnde Akzeptanz der Bürger für ein reines Naturbad und der hohe Reinigungsaufwand eines Bades mit biologischer Wasseraufbereitung gewesen.

Der Freundeskreis hatte sich in der Debatte um die Zukunft des traditionsreichen Gaggenauer Bades für den Bestand eines reinen Naturbades stark gemacht. Am Montag nun hatte sich der Gemeinderat – wie berichtet – auf eine Mischvariante festgelegt, die ein großes Naturbadbecken (rund 2.100 Quadratmeter Wasserfläche) und ein kleineres Technikbecken (700 Quadratmeter) vereinen soll. „Wir versuchen, uns damit anzufreunden“, sagte Arnold. Nach den Sommerferien will der Freundeskreis eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, bei der die Satzung des Vereins geändert werden muss. Sie sieht bislang nämlich lediglich die Förderung eines reinen Naturbades vor. „Ich denke, dass unsere Mitglieder das mittragen“, kündigt Arnold an.

Eine weitere Verkleinerung des Naturbadbeckens hingegen sei nicht akzeptabel: „Das Konzept muss so umgesetzt werden, wie es im Gemeinderat beschlossen wurde. Eine neuerliche Reduzierung der Naturbad-Wasserfläche machen wir nicht mit“. Arnold hofft nun, dass durch den Kompromiss in der Bäderfrage wieder Ruhe einkehrt: „Beide Lager sollten befriedet sein, das Gezanke muss aufhören“.

www.bnn.de

 


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