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Presse

2018-04-26 GaWo

Stimmen aus dem Gemeinderat

CDU-Fraktion

Waldseebad

In unserer letzten Fraktionssitzung stellte der Freundeskreis die vielfältigen Ergebnisse eines Workshops zur künftigen Entwicklung des Waldseebads vor. Gemeinsam mit der SPD-Fraktion haben wir die Verwaltung schriftlich aufgefordert, zeitnah eine Arbeitsgruppe einzurichten mit u.a. Vertretern aus der Verwaltung und dem Gemeinderat, des Freundeskreises Waldseebad, der DLRG, der Schwimmabteilung des TBG sowie interessierten Jugendlichen, um die vielen guten Ideen in eine Rangfolge zu bringen, genauer zu beschreiben und in ein Lastenheft für die Bauplanung einzuarbeiten. Wir danken dem Freundeskreis für die Initiative zu dem Workshop!

Dr. Ellen Markert, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

SPD-Fraktion

Gemeinsame Initiative von SPD und CDU zum Thema Waldseebad

Wir stehen beim Thema Waldseebad vor der Herausforderung, zum einen die vielen guten Ideen, die beim Workshop des Freundeskreises Waldseebad erarbeitet wurden, in die Planung einzubeziehen und zum anderen einen sehr anspruchsvollen Zeitplan bis zur geplanten Eröffnung im Jahr 2020 einzuhalten. Deshalb haben wir gemeinsam mit der CDU-Fraktion die Verwaltung gebeten, die beiden Aufgaben miteinander „zu verheiraten" und die dazu notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Wir denken es macht Sinn, dass der Gemeinderat rechtzeitig und konstruktiv auf mögliche Hindernisse und Schwierigkeiten hinweist. Das ist auf jeden Fall besser, als im Nachgang zu schimpfen und Schuldige zu suchen, wenn „das Kind in den Brunnen gefallen" ist. Wir sind zuversichtlich, dass auch die Planungsphase für das neue Waldseebad mit einem straffen Zeit- und Organisationsmanagement erfolgreich gestaltet werden kann.

Gerd Pfrommer, Telefon 07225 74102

Quelle:  GaWo 44. Jahrgang Nr. 17/2018  26. April 2018

 

 

2018-04-18 BT

CDU und SPD machen Druck

Waldseebad: Bis Ende des Jahres soll das Rathaus eine baureife Planung vorlegen

Gaggenau (red) - In einem gemeinsamen Brief wenden sich die Fraktionen von CDU und SPD im Gemeinderat an OB Christof Florus: Sie fordern einen zusätzlichen Arbeitskreis für die Neugestaltung des Waldseebads.

"Der von der Verwaltung vorgelegte Arbeits- und Terminplan zur Grundsatzentscheidung bei der Bäderfrage war vorbildlich", loben die Fraktionschefs Andreas Paul (CDU) und Gerd Pfrommer. Er habe dafür gesorgt, dass zum einen die möglichen Alternativen intensiv diskutiert und zum anderen ein anspruchsvoller Zeitplan eingehalten werden konnte.

"Nun stehen wir bei der konkreten Ausgestaltung des neuen Waldseebades wieder vor ähnlichen Herausforderungen", heißt es weiter: Zum einem müssten die Überlegungen der Menschen, die sich besonders auf diesem Feld engagieren und ihre Ideen, ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen einbringen, unbedingt in die Planungen einfließen.

Öffnung 2020 "nur mit sehr hoher Schlagzahl"

Konkret werden hier der Freundeskreis Waldseebad, die DLRG, die Schwimmabteilung des TB Gaggenau und interessierte Jugendliche genannt. "Zum anderen können wir den gemeinsam kommunizierten Zieltermin 2020 zur Neueröffnung des Waldseebades realistischerweise nur erreichen, wenn bis zum Ende dieses Jahres eine baureife Planung vorliegt", geben Paul und Pfrommer zu bedenken und fahren fort: "Diese erneut sehr anspruchsvollen Ziele können aus unserer Sicht nur erreicht werden, wenn von nun an mit sehr hoher Schlagzahl an diesem Thema gearbeitet wird. Konkret bedeutet dies, dass die vielen guten Ideen, die beim Workshop des Freundeskreises erarbeitet wurden, nun priorisiert, konkretisiert und in ein Lastenheft eingearbeitet werden müssen. Dieses Lastenheft muss dann soweit als möglich in die baureife Planung einfließen." Diese zeitintensive Arbeit könne aber von der bestehenden Arbeitsgruppe ZG 2030 allein nicht geleistet werden.

"Wir halten es deshalb für notwendig, eine zusätzliche Arbeitsgruppe zu installieren, in welcher neben Vertretern aus Verwaltung und Gemeinderat der Freundeskreis Waldseebad, die DLRG, die Schwimmabteilung des TBG sowie Jugendsprecher vertreten sein müssen", heißt es weiter.

"Straffer Arbeits-und Terminplan"

Parallel dazu müsse auch für diese Phase ein straffer Arbeits- und Terminplan mit Sitzungen der neuen Arbeitsgruppe, der ZG 2030 und des Gemeinderats bis zum Jahresende 2018 erstellt werden: "Wir bitten die Verwaltung deshalb, kurzfristig einen Besetzungsvorschlag für die neue Arbeitsgruppe zu erstellen und einen Zeitplan bis Ende 2018 zur Diskussion im Gemeinderat vorzulegen."

www.badisches-tagblatt.de

 

2018-04-19 BT

Breite Zustimmung für die "Freibad-Groko"

Kleine Gruppierungen des Gemeinderats loben Vorstoß von CDU und SPD in Sachen Waldseebad-Planung

Von Thomas Senger

Gaggenau - Eine "hohe Schlagzahl" bei den Planungsarbeiten und die Einbindung von Freundeskreis Waldseebad, TBG-Schwimmern, DLRG und Jugendsprechern in einen neuen Arbeitskreis fordern die Gemeinderatsfraktionen von CDU und SPD. Das Ziel, das Waldseebad zur Saison 2020 wieder zu eröffnen, müsse gehalten werden. Freie Wähler sowie Grüne und FDP begrüßen den Vorstoß der Gaggenauer "großen Koalition".

Der Freundeskreis Waldseebad hat zwischenzeitlich die Ergebnisse seines Waldseebad-Workshops vom 17. März auch Bürgermeister Michael Pfeiffer vorgestellt.

In den nächsten Tagen stehen Besuche bei den anderen Gemeinderatsgruppierungen an, erläuterte Vorsitzende Sabine Arnold auf BT-Anfrage. "Ich sehe auch einen gewissen Zeitdruck", sagte sie mit Blick auf die erforderlichen Schritte im Planungs- und Genehmigungsverfahren und bei den Ausschreibungen: "Man muss dringend was tun, wenn man 2020 halten will." Persönlich habe der Freundeskreis-Vorstand noch keinen Kontakt zu den Planern gehabt. "Aber bevor die in die Detailplanung gehen, wollen wir unsere Ideen vortragen. Was letztlich umsetzbar ist, das müssen die Gremien entscheiden."

bt19042018Bild: Das einzige „Freibad“ in der Kernstadt ist derzeit das Murgufer. Das Bild entstand am Dienstag.         Foto: Senger

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2018-03-20 BT

Viele Ideen fürs neue Bad

Beim Workshop des Freundeskreises Waldseebad wurde engagiert gearbeitet

Gaggenau (tom) - Ein Bündel voller Ideen für das künftige Waldseebad - beim Workshop des Freundeskreises Waldseebad wurde eine Reihe von Anregungen zusammengetragen. Sie sollen der Stadtverwaltung übergeben werden. "Wir stellen sie auch gerne im Gemeinderat vor", sagte Freundeskreis-Vorsitzende Sabine Arnold.

Um die 30 Teilnehmer waren am Samstag ins städtische Vereinsheim gekommen. "Ein bisschen enttäuschend" sei diese eher schwache Resonanz, gab Arnold zu bedenken, "wir hatten mit mehr Teilnehmern gerechnet. Aber wer da war, der hat intensiv mitgearbeitet."

Beispiel Eingangsbereich: Am bisherigen Kassenhäuschen kommt kein Rollstuhlfahrer vorbei, man musste extra einen Durchgang aufschließen. "Das Bad muss barrierefrei werden", heißt somit ein Wunsch.

Ein beheiztes Becken, vielleicht mit Solarthermie, steht auch auf dem Wunschzettel. Unterm Strich, so die Idee, die dahinter steht, ließe sich so die Badesaison verlängern. Für die sportlichen Schwimmer sind 50-Meter-Bahnen wichtig und generell eine Ausrichtung des großen Beckens nach den Wettkampfnormen des Deutschen Schwimmverbands.

Ein separates Sprungbecken und Sitzbänke im Wasser sind weitere Anregungen. Auch außerhalb der Becken gibt es Handlungsbedarf: ein größerer Kinderspielplatz zum Beispiel oder Toiletten und Duschen im hinteren Bereich bei den Sportfeldern gelten insbesondere für Familien als wünschenswert. Im vorhandenen Sanitärtrakt am Eingang sollte der Duschbereich für Frauen größer werden. Direkt von den Duschen in den Umkleidebereich gelangen, auch das sollte künftig möglich sein. Für die Vereine, die sich auf dem Gelände und im Bad engagieren, gilt ein abschließbarer Lagerbereich als notwendig.

Das Thema Anfahrt und Parkmöglichkeiten und die Anbindung wurden ebenso vorgetragen wie die Forderung nach befestigten Stellplätzen für Fahrräder und Krafträder - damit diese nicht so leicht umfallen können. Dass eine Modernisierung und Erweiterung des Kiosks dazu beitragen soll, dass längere Wartezeiten vermieden werden, gilt als selbstverständlich. Wie geht es weiter? Die Vorschläge will der Freundeskreis nun im Arbeitskreis, der von OB Florus angeregt worden war, vortragen.

www.badisches-tagblatt.de

 


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