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Presse

2018-09-22 BT

Zuschuss für Waldseebad?

Kämmerer "verhalten optimistisch"

Gaggenau (uj) - "Verhalten optimistisch" zeigt sich Kämmerer Andreas Merkel, für die Sanierung des Waldseebads möglicherweise aus einem neuen Zuschusstopf Geld zu bekommen. "Das Thema kam am 1. August", berichtete er dem Gemeinderat. Und bereits Anfang November erfahre man, ob Gaggenau dabei ist. Der Kämmerer unterstrich, dass die Teilnahme an dem Projektaufruf zu keiner Verzögerung beim Ablauf führe.

Am 1. August war vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ein Projektaufruf für das Förderprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" bekanntgegeben worden. "Mit dem Programm werden im Bundeshaushalt 2018 Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro für die Förderung investiver Projekte mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung mit sehr hoher Qualität im Hinblick auf ihre Wirkungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Integration in der Kommune und die Stadt(teil)entwicklungspolitik zur Verfügung gestellt", heißt es in der Sitzungsvorlage. Der Schwerpunkt der Förderung soll bei Sportstätten, unter anderem auch Freibäder, liegen, da hier ein besonderer Instandsetzungsrückstand gesehen wird.

Die Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro werden in vier Jahresraten von 2019 bis 2022 kassenmäßig zur Verfügung gestellt und sollen 2018 vollständig verpflichtet werden. Die Stadtverwaltung hat bereits einen entsprechenden Projektantrag gestellt, da dieser bis 31. August eingereicht sein musste. Der Gemeinderat billigte einstimmig die Teilnahme.

www.badisches-tagblatt.de

 

2018-07-24 BNN

Neues Bad gibt es nicht zum Schnäppchenpreis

Gemeinderat billigt mehrheitlich Planentwurf

Von BNN Redaktionsmitglied Thomas Dorscheid

Gaggenau. Die hohen Kosten haben fast alle Redner aus den Reihen des Gemeinderats erwähnt, dennoch steht unter dem Strich eine große Zustimmung zum Planentwurf für das neue Waldseebad: Am Montagabend hat der Gemeinderat Gaggenau in öffentlicher Sitzung und im Beisein einiger interessierter Zuhörer in der Jahnhalle mehrheitlich die Weichen für den Badneubau gestellt.

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MIT EINEM KRÄFTIGEN SCHLUCK aus dem Becken wurde im Juli 2006 die Eröffnung des Naturbades von Badplaner Rainer Grafinger (links) und OB Michael Schulz „begossen“. Jetzt steht eine neue Etappe in der Geschichte des Waldseebades an. Archivfoto: Mandic

Zwei Gemeinderäte enthielten sich bei der Abstimmung (Christina Palma Diaz, CDU, und Rudolf Krumrey, Grüne). Die beiden CDU-Gemeinderätinnen Ellen Markert und Karolin Zebisch stimmten mit Blick auf die als zu hoch empfundenen Kosten dagegen: Im Mai 2017, so die Begründung, seien die Kosten für Natur- und Technikbad noch auf 6,4 Millionen Euro geschätzt worden, einschließlich eines neuen Technikgebäudes und eines Budgets für Attraktionen – „ein Jahr später liegen die geschätzten Kosten nun sage und schreibe mehr als doppelt so hoch, nämlich bei bis zu 13,6 Millionen Euro“, so Markert. Vor den Stellungnahmen der Fraktionen hatte der Leiter der Bauverwaltung, Andreas Fritz, zu den Kosten Stellung genommen. Er führte aus, dass zu der ersten Kostenschätzung – im Mai 2017 durch die Deutsche Gesellschaft für das Bäderwesen – inzwischen noch viele Posten hinzugekommen seien: Sei es durch zusätzliche Kosten (Beispiel: getrenntes Sprung- und Schwimmerbecken), sei es durch zusätzliche Infrastruktur (Beispiel: Sanitärgebäude, Gestaltung Freiflächen) oder auch durch Extras (Beispiel: Umbau Kiosk, Parkplatzerweiterung).

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DIE ÜBERSCHWEMMUNG im Juni 2016 hat die aktuelle Überplanung des Bades ausgelöst. Archivfoto: Kocher

Manfred Schnaible listete auf, wie sich die jährlichen Betriebskosten von über einer Million Euro zusammensetzen. OB Christof Florus sagte, „dass die Zahlen zwar hoch seien, es aber ein neuwertiges Bad mit großem Angebot“ sei.

Für die Mehrheit der CDU-Fraktion formulierte Vorsitzender Andreas Paul: „Das neue Bad verspricht eines der attraktivsten Bäder weit und breit zu werden – das hat seinen Preis.“ Die Investitions- und Betriebskosten seien „kein Pappenstiel, aber wir können und wollen es uns leisten.“

Susanne Rodenfels (SPD) meinte, das Waldseebad werde es „nicht zum Schnäppchenpreis geben“. Wichtig sei, dass der Charakter des Bades erhalten bleibe und kombiniert werde mit einem zeitgemäßen Erlebnisbad.

Jan Stenger führte aus, dass die Freien Wähler das vorgestellte Konzept sehr positiv beurteilen, man aber kritisch den laufenden Betriebskosten gegenüberstehe. Eric Peplau (Grüne) lobte die „transparente Planung und Umsetzung“; als Grüne habe man zwar für ein Naturbad plädiert, könne aber mit dem jetzigen Planentwurf leben.

Für die FDP signalisierte Theo Gehrmann ebenfalls Zustimmung: „Die Planung ist nicht billig, aber zukunftsträchtig, wir stimmen zu.“ So hielt es auch die Gemeinderatsmehrheit.

Das neue Waldseebad

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2018-07-26 GaWo

Gemeinderat stimmt mehrheitlich für das neue Waldseebad

Die Gaggenauer können sich auf ein neues attraktives Waldseebad freuen. Am Montagabend wurde die Konzeption mit zwei Gegenstimmen sowie zwei Enthaltungen für das Waldseebad beschlossen und damit der Startschuss für die Genehmigungsplanung gegeben.

Die Planungen waren in den letzten Wochen dem Gemeinderat, der Projektgruppe „Zukunft Gaggenau 2030“ (der auch Vertreter des Freundeskreises Waldseebad angehören), Jugendvertretern sowie den Bürgern vorgestellt und mit diesen diskutiert worden. Die Ergebnisse dieser Diskussionen wurden, soweit als möglich, in der Planung berücksichtigt und die Varianten auf einen Entwurf reduziert.

Die Investitionskosten samt eine Erweiterung der Parkplätze und eventuelle Verbesserung  der Zufahrtsstrecke belaufen sich nach einer ersten Kostenschätzung auf 12,3 bis 13,6 Millionen Euro. Die jährlichen Betriebskosten für das Waldseebad werden bei diesem Investitionsvolumen auf etwa 1,06 bis 1,12 Millionen Euro geschätzt. Geplant ist nunmehr:

Technisches Bad:

  • Schwimmerbecken mit fünf 25 m-Schwimmbahnen in einer Größe von 320 Quadratmeter
  • Nichtschwimmerbecken mit Breitrutsche in einer Größe von 240 Quadratmeter
  • Sprungbecken mit Sprungturm (ein, drei und fünf Meter) in einer Größe von 140 Quadratmetern
  • Kinderplanschbecken in einer Größe von 140 Quadratmeter

Naturbad:

  • Schwimmerbecken mit fünf 50 Meter-Bahnen in einer Größe von etwa 800 Quadratmeter
  • Nichtschwimmerbecken in einer Größe von etwa 1100 Quadratmeter
  • Kinderplanschbecken in einer Größe von 80 Quadratmeter

Außenanlagen:

  • Anlegung eines Bachlaufs (Ausgleichsmaßnahme für die Hochwasserschutzmaßnahme)
  • Anlegung einer neuen Liegefläche zwischen Naturbad und technischem Bad
  • Erweiterungsmöglichkeiten für den Spielbereich

Gebäude:

  • Neugestaltung des Eingangsbereichs
  • Um- und Erweiterung des Kabinengebäudes (für technische Anlagen des technischen Bades)
  • Errichtung eines zweiten Sanitärgebäudes im Bereich des technischen Kinderplanschbeckens
  • Neugestaltung des Kiosks.

Für den Kiosk wird das Planungsbüro Gutmann auf Basis der Vorschläge im Rahmen der gemeinsamen Klausursitzung des Gemeinderates und der Projektgruppe „Zukunft Gaggenau 2030“ verschiedene Varianten erarbeiten und zur Entscheidung vorlegen.

Ebenfalls noch offen ist die Errichtung einer Strandbar.

Stimmen aus dem Gemeinderat

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2018-07-24 BT

Neues Waldseebad ist auf dem Weg

Gaggenauer Gemeinderat billigt mit großer Mehrheit Planentwurf für Millionenprojekt

Von Ulrich Jahn

bt24072018Gaggenau - Die Neukonzeption des Waldseebads ist auf dem Weg. Der Gaggenauer Gemeinderat billigte gestern Abend die Planung, die sowohl ein technisches Bad (mit chloriertem Wasser) als auch ein Naturbad vorsieht, mehrheitlich - wenn auch nicht einstimmig. Auf dieser Basis sollen die Planungsbüros die Genehmigungsplanung erarbeiten.

Gehört bald der Vergangenheit an: das Waldseebad im jetzigen Zustand. Foto: Walter

Dr. Ellen Markert und Dr. Karolin Zebisch (beide CDU) sagten wegen der Kostenentwicklung "Nein", auch wenn sie den Grundsatzbeschluss für Natur- und Technikbecken nicht infrage stellten. Sie führten die ursprünglich angegebenen 6,4 Millionen Euro an und stellten denen das jetzige Kostenvolumen von 12,3 bis 13,6 Millionen gegenüber. Auch die Folgekosten, von der Verwaltung mit jährlich bis zu 1,32 Millionen Euro beziffert, erwähnten sie.

Die zunächst angegebenen mehr als sechs Millionen Euro betreffen laut Andreas Fritz von der städtischen Bauverwaltung die reinen Baukosten, geschätzt von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen. Hinzu kämen zusätzliche Kosten für die Kinderbecken, die Infrastruktur (unter anderem zusätzliche Sanitäreinrichtung und verschiedene Extrawünsche wie Kioskneubau, Parkplatzerweiterung oder Verbesserung der Zufahrt). Beim alten Waldseebad (reines Naturbad) lagen die Betriebskosten laut Bauverwaltung zwischen 572000 und 615000 Euro jährlich.

Die Sprecher der Fraktionen meinten, dass die bis zu 13,6 Millionen Euro "kein Pappenstiel" (Andreas Paul, CDU), seien. Das neue Waldseebad gebe es "nicht zum Schnäppchenpreis" (Susanne Rodenfels, SPD).

Folgende Maßnahmen sind geplant:

  • Technisches Bad:
    Schwimmerbecken mit fünf 25-Meter-Schwimmbahnen in einer Größe von 320 Quadratmetern.
    Nichtschwimmerbecken mit Breitrutsche in einer Größe von 240 Quadratmetern.
    Sprungbecken mit ein, drei und fünf Meter Sprunganlage in einer Größe von 140 Quadratmetern.
  • Naturbad:
    Schwimmerbecken mit fünf 50-Meter-Bahnen in einer Größe von etwa 800 Quadratmetern.
    Nichtschwimmerbecken in einer Größe von etwa 1100 Quadratmetern.
    Kinderplanschbecken in einer Größe von 80 Quadratmetern.
  • Außenanlagen:
    Anlegung eines Bachlaufs (Ausgleichsmaßnahme für die Hochwasserschutzmaßnahme). Anlegung einer neuen Liegefläche zwischen Naturbad und technischem Bad. Erweiterungsmöglichkeiten für den Spielbereich. Der Spielbereich wird laut Verwaltung nur nachrichtlich in der Genehmigungsplanung aufgenommen, da die Spielgeräte nicht genehmigungspflichtig sind. Deshalb könne die Detailabstimmung zur Ausgestaltung des Spielbereichs zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
  • Gebäude:
    Neugestaltung des Eingangsbereichs. Umbau und Erweiterung des Kabinengebäudes für technische Anlagen des technischen Bads. Errichtung eines zweiten Sanitärgebäudes im Bereich des technischen Kinderplanschbeckens. Neugestaltung des Kiosks.

Die Investitionskosten samt einer Erweiterung des Parkplatzes und eventuell der Verbesserung der Zufahrtsstrecke belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf 12,3 bis 13,6 Millionen Euro. Die jährlichen Betriebskosten werden bei diesem Investitionsvolumen auf etwa 1,06 bis 1,12 Millionen Euro geschätzt.

Im Vergleich zum alten Bad seien dies um etwa einer halben Million Euro höhere Kosten, die in erster Linie aus höheren kalkulatorischen Kosten (etwa 375000 Euro) sowie höheren Personal- und Energiekosten (etwa 125000 Euro) resultierten. "Die Betriebskosten werden mit den Jahren aufgrund höherer Instandhaltungskosten steigen, so dass mittelfristig mit einer weiteren Erhöhung der Kosten um circa 200.000 Euro zu rechnen ist", heißt es in der Sitzungsvorlage.

www.badisches-tagblatt.de

 


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