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Presse

2017-07-29 BT

Buntes Treiben im Waldseebad

Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr

Gaggenau (ar) - Auf dem Gelände des Waldseebads in Gaggenau herrscht eine Woche lang buntes Treiben, wenn auch das Schwimmbecken seit über einem Jahr verwaist und trocken ist. Mehr als 200 Kinder und Jugendliche sowie rund 60 Betreuer aus 20 Gemeindefeuerwehren des Landkreises Rastatt werden in Gaggenau ihre über 30 Zelte aufschlagen und gemeinsam viele Aktivitäten erleben.

bt29072017Das leere Becken im Waldseebad ist mit einem Bauzaun gesichert.   Foto: Gangl

Es ist das 24. Kreisjugendzeltlager der Landkreisfeuerwehren, das von der Verwaltung der Kreisjugendfeuerwehr alle zwei Jahre an einem anderen Ort organisiert wird. Die Vorbereitungen für das jetzige Zeltlager begannen im September 2015, kaum war das vergangene in der Münstergemeinde Schwarzach beendet.

Eigentlich sollte es in diesem Jahr wieder außerhalb des Landkreises stattfinden, nämlich in 1000 Metern Höhe im Stöcklwald (Schwarzwald). Wie Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Rieger informierte, wurde der Platz dort bereits vor drei Jahren gebucht. Doch nach einem ersten Besuch der Kreisjugendleitung vor einigen Wochen in Stöcklwald kam der Schock. "Die ganze Anlage wurde in den letzten Jahren nicht instand gehalten, das Dach war undicht, die Stromleitungen in den sanitären Anlagen lose und alles war verschimmelt", so Rieger.

Nun hieß es, auf die Schnelle nach einem geeigneten Ausweichplatz zu suchen. Umgehend haben sich die Feuerwehren Kuppenheim und Gaggenau gemeldet und ihre Unterstützung für einen möglichen Zeltplatz zugesagt. Als Favorit hatte sich das vom Gaggenauer Feuerwehrkommandanten Dieter Spannagel vorgeschlagene Waldseebad in Gaggenau herauskristallisiert, da dort auch die gesamten sanitären Anlagen mitbenutzt werden können. Spontan erteilte auch die Stadt Gaggenau ihre Zustimmung.

Diese Woche wurde von Aktiven der Feuerwehren ein Sicherheitsbauzaun um das tiefe, trockene Becken gestellt, der Weisenbacher Feuerwehrkommandant Adrian Klaiber brachte die Duschen auf Vordermann. Am heutigen Samstag, 29. Juli, reisen die künftigen Floriansjünger an und bauen ab 14 Uhr die Zelte auf. Die offizielle Lagereröffnung, zu der sich auch der Gaggenauer Bürgermeister Michael Pfeiffer angekündigt hat, findet um 18 Uhr mit einem Fackelzug statt. Am Sonntag dürfen die Mädchen und Jungen bei einer Stadtrallye auf Erkundungstour in Gaggenau gehen.

Ausflüge wie zum Beispiel ins Unimog-Museum in Gaggenau oder das Cuppamare in Kuppenheim, für das Bürgermeister Karsten Mußler verbilligte Eintrittskarten zur Verfügung stellte, stehen auf dem Wochenplan, ebenso eine Kanufahrt auf der Moder und eine Lagerolympiade. Am Mittwoch, 2. August, lädt die Kreisjugendfeuerwehr alle Familien, Freunde, die Feuerwehren aus dem Landkreis Rastatt und die Bevölkerung um 18 Uhr zu einem Zeltgottesdienst in das Waldseebad ein. Zelebriert wird dieser von den beiden Notfallseelsorgern Pastoralreferent Norbert Kasper und Pfarrer Michael Winkler aus Iffezheim.

www.badisches-tagblatt.de

 

2017-06-03 BT

BT-Talblick            Talblick


Kompromiss fürs kühle Nass

Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann." Das geflügelte Wort hatte in der Vergangenheit seinen Stellenwert und wird ihn auch künftig haben. Kompromisse sind es, die im Leben erforderlich sind, nicht das Beharren auf eigener Meinung - im Kleinen wie im Großen.

Jüngstes Beispiel: die Gaggenauer Bäderfrage. Da gibt es die Befürworter des Naturbads, die Fürsprecher für ein Chlorbad - und die Sachzwänge wie Finanzierbarkeit und Hochwasserschutz. Zwischen allen "Klippen" galt es, beim Beschluss für das neue Waldseebad den richtigen Kurs zu finden.

Informationsveranstaltungen fanden statt, Bürger wurden nach ihrer Meinung gefragt. Jetzt hat sich der Gemeinderat einstimmig für eine Verbindung von Naturbad und Chlorbad ausgesprochen -um allen Erfordernissen gerecht zu werden. Schließlich werden rund acht Millionen Euro investiert, für die Bürger und deren Erholung. Eine Entscheidung, die aber nicht den ungeteilten Zuspruch aller Beteiligten und künftigen Badnutzer findet. Ob es die richtige Entscheidung war, das muss die Zukunft zeigen, wenn denn das Bad gebaut und zur Freude der Wasserratten wieder genutzt werden kann. Frühestens 2020 kann das sein, da fließt noch so manches Wasser durch den Traischbach.

Nun gilt es, die Planungen voranzutreiben, um das anvisierte Ziel zu erreichen. Finanzielle und bauliche Unwägbarkeiten kann es bei Großprojekten immer geben, die die Umsetzung verzögern. Da heißt es im Falle des Falles Geduld haben und Ruhe bewahren, auch wenn die Sonne noch so heftig brennt. Aber als Abschluss des Aufregerthemas neues Waldseebad wird irgendwann der erfrischende Sprung ins kühle Nass stehen - im Naturteich oder im Chlorbecken, ganz nach Lust und Laune. Markus Mack

www.badisches-tagblatt.de

 

2017-06-06 BT

CDU: Mehr Parkplätze für Waldseebad

Gaggenau (red) - Die Zukunft des Waldseebads nimmt Gestalt an. Bei den weiteren Planungen soll die Stadt die Zufahrtsstraße nicht vergessen, fordert die CDU in einer Pressemitteilung. "Schon im alten Waldseebad war die schmale Zufahrtsstraße nicht ausreichend. Bei viel Betrieb wird auf der Straße geparkt und damit der einzige Rettungsweg verengt, selbst normale Pkw kommen nicht aneinander vorbei. Durch auf der Straße laufende Fußgänger, im Besonderen auch Kinder, entsteht eine zusätzliche Gefahr", erläutert Arnold Streeb den Sachverhalt aus Sicht der Gaggenauer Christdemokraten. Auch wenn im vergangenen Jahr zusätzliche Parkplätze geschaffen wurden, reichten diese bei weitem nicht aus. "In das neue Mischbad, das für mehrere Tausend Besucher ausgelegt ist, werden in Spitzenzeiten wieder so viele Besucher kommen, dass es schnell eng werden wird." Die CDU schlägt daher vor, den Seitenrand mit Rasengittersteinen zu befestigen. So müsse man nicht zu sehr in die Natur eingreifen und könne dennoch ein gefahrloses Parken neben der Straße ermöglichen, ergänzt Thomas Arnold.

www.badisches-tagblatt.de

 

2017-06-01 GaWo

Waldseebad künftig Naturbad und Technisches Bad in einem

gawo01062017

Blaupause für das Waldseebad - das österreichische Alpenbad Montafon, das ebenfalls Naturbadelemente (vorne) mit solchen eines Technischen Bades (hinterer Bereich) vereint. Foto: Patrick Säly

Im Rahmen des Prozesses zur Neustrukturierung der Bäderlandschaft in Gaggenau hatte der Gemeinderat im April 2017 beschlossen, dass Hallenbad und Freibad in Gaggenau weiterhin an getrennten Standorten betrieben werden sollen und Planungen zur Errichtung eines Kombibades (Hallen- und Freibad an einem Standort) nicht mehr weiter entwickelt werden. Als Standort für das Freibad wurde der bisherige Standort des Waldseebades festgelegt. Die Entscheidung über den Standort des Hallenbades und somit auch über einen Neubau oder eine Sanierung wurde ausgesetzt. Jedoch sollen die Planungen und Bedarfsermittlungen weitergeführt werden. Die Standortfrage und die Art der Baumaßnahmen (Sanierung oder Neubau) sollen zu einem späteren Zeitpunkt durch den Gemeinderat entschieden werden.

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