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Start News Presse 2018-06-30 BNN

2018-06-30 BNN

Besucherzahl beim Info-Abend war mäßig

Nur 30 Zuhörer in der Jahnhalle / Florus: „Alle sollen sich im umgebauten Waldseebad wohlfühlen“

Umbaukosten sind spürbar angestiegen

Von BNN Mitarbeiter Ralf Wachholz

Gaggenau. Das Interesse der Gaggenauer Bürgerschaft an der Zukunft des Waldseebades ist offenbar bereits befriedigt worden. Der Einladung der Stadtverwaltung in die Jahnhalle zu einer Bürgerinformation folgten am Donnerstagabend nur etwa 30 Zuhörer.

„Alle sollen sich im umgebauten Waldseebad wohlfühlen. Wir haben mit der vorliegenden Planung alle Interessenten von Jung bis Alt bedacht, sowohl Schwimmer als auch Planscher sind berücksichtigt, natürlich wird auch behinderten Menschen ein Besuch ermöglicht,“ sagte Oberbürgermeister Christof Florus bei der Begrüßung. Vom Planungsbüro Hardy Gutmann GmbH aus Höchenschwand war der Chef gekommen um den Anwesenden die Grundzüge der Planungen sowie das vorliegende und vom Gemeinderat grundsätzlich bereits abgesegnete Konzept zu erläutern.

An zwei Stellwänden waren die beiden Alternativen ausgehängt worden, die vor Beginn fleißig angeschaut und von Bürgermeister Michael Pfeiffer erläutert wurden. Wie bereits berichtet, sollen ein biologisches Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken gebaut werden, ferner ein technisch chloriertes Schwimmerbecken (25 Meter), ein separates Sprungbecken, ein Nichtschwimmerbecken mit Rutsche sowie zwei Kleinkinderbecken.

Auch die Aufenthaltsqualität will man verbessern, eine Strandbar bauen, für eine ausreichende Möblierung und schattenspendende Bepflanzung sorgen. Ein Wasserfall und ein Massagebereich mit Wasserdüsen sind ebenfalls vorgesehen. Der Traischbach werde erlebbar durch das Bad geführt, ein neues Kassenhaus mit moderner Technik ist geplant; „ein Herzstück“ nannte Hardy Gutmann die Wasseraufbereitungsanlage am Rand des Areals.

Aus dem Zuhörerbereich kamen Fragen unter anderem zu Duschen im Kleinkinderbereich und zur sanitären Versorgung. Über die Sicherung vor dem seitlichen Einspringen in die Schwimmerbecken wurde gesprochen und darüber, ob auch auf der Spielwiese sportliche Betätigungen eingeplant sei. „Alles ist möglich, aber noch nicht abschließend festgelegt, denn jede zusätzliche Maßnahme kostet ja Geld“ sagte Gutmann. Oberbürgermeister Florus sprach die Entwicklung der Umbaukosten von ursprünglich 6,8 Millionen Euro („nur reine Baukosten“) zu 8,3 Millionen („nur für das Nötigste“) bis zu 12,3 oder sogar 13,6 Millionen Euro an und erläuterte detailliert die Einzel- und Zusatzmaßnahmen, die zu diesem Anstieg der Kosten geführt hätten.

Natürlich habe man auch die Infrastruktur, eine verbesserte Zufahrt und wesentlich mehr Parkplätze vorgesehen (anstelle von 200 jetzt 350). Florus: „Ich denke, wir haben ein gutes Konzept ausgearbeitet.“ Es gab unter den Bürgern keine Wortmeldungen oder gar Einsprüche dazu, am 23. Juli hat nun der Gemeinderat „das letzte Wort“.

www.bnn.de

 

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