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Waldseebad wird saniert

Das traditionelle Gaggenauer Freibad musste nach einem schweren Unwetter aufgrund der Hochwasserschäden im Frühsommer 2016 geschlossen werden. Mittlerweile wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass das Waldseebad an diesem idyllisch liegenden Standort beibehalten werden soll. Die neue Konzeption sieht vor, dass es künftig ein Naturbad mit einer Wasserfläche von 2100 Quadratmeter geben wird, das zudem um ein chemisch-technisch betriebenes Becken mit einer Wasserfläche von rund 700 qm ergänzt wird.

So werden auch künftig alle Badnutzer im neuen Naturerlebnisbad auf ihre Kosten kommen. Naturbadliebhaber, Bahnenschwimmer und Turmspringer ebenso wie Kleinkinder, die plantschen wollen. Die weiteren Freizeitangebote des Bades bleiben erhalten.

Mit der Wiedereröffnung wird für die Saison 2021 gerechnet.

fkw14092019
Ein neues Kapitiel in der Geschichte des Waldseebades wird aufgeschlagen. Spatenstich 14.09.2019

 

2019-09-16 BNN

Spatenstich fürs Waldseebad

Offizieller Start des Millionenprojekts im Beisein zahlreicher Gäste

Florus verteidigt Eröffnung im Jahr 2021

Gaggenau (ko). Die Arbeiten zur Umgestaltung des Gaggenauer Waldseebades haben schon vor einigen Wochen begonnen, nun fand der offizielle Spatenstich zu der Baumaßnahme am Samstagvormittag im Beisein zahlreicher Gäste statt. 13,6 Millionen Euro hat der Gemeinderat für das Großprojekt bereitgestellt, noch ohne den Hochwasserschutz. Die Arbeiten sollen nach Aussage von Oberbürgermeister Christof Florus 2021 abgeschlossen sein. Das Bad ist seit seiner Überflutung nach einem Starkregen im Juni 2016 geschlossen.

Der Oberbürgermeister erinnerte zu Beginn seiner Ansprache daran, dass das Waldseebad 1929 als „Frei-, Luft-, Licht-, Sonnen- und Wasserbad“ eröffnet wurde. Auch die Sturzflut, die 2016 die gesamte Anlage überschwemmt hatte, ging er ein. In einem mustergültigen Bäderdialog habe man anschließend nach Lösungen gesucht, um den richtigen Weg gerungen und damit die Grundlage für eine wohlüberlegte Entscheidung des Gemeinderats geschaffen. „Wir haben letztendlich die richtige Entscheidung getroffen“, betonte er. Künftig stehe den Besuchern ein Technik- und Naturbad zur Verfügung. Im österreichischen Montafon, so das Stadtoberhaupt, gebe es schon Bäder dieser Art. Es werde eine Attraktion werden. Auch von einer positiven Stimmung in der Bevölkerung sprach er.

Christof Florus machte aber auch keinen Hehl daraus, dass bis zur Eröffnung des Waldseebades viel Zeit vergeht. Dies ist unter anderem auf den Hochwasserschutz zurückzuführen, der zwingende Voraussetzung für den Neubau und zudem mit hohen Kosten verbunden ist. Mit knapp 1,58 Millionen Euro fördert das Land Baden-Württemberg die Schutzmaßnahme am Traischbach, also 70 Prozent der förderfähigen Kosten.

„Wir hätten das Waldseebad auch 2020 aufmachen können. Doch die Zeit war uns einfach zu knapp“, betonte Florus. „Wichtig für die Bürger war unsere Informationspolitik mit dem frühzeitigen Hinweis, dass wir erst 2021 eröffnen.“

Dankesworte richtete der Oberbürgermeister an alle Beteiligten, wobei er insbesondere den Freundeskreis Waldseebad hervorhob, der das Vorhaben konstruktiv begleitet habe. In seine Dankesworte schloss er auch den Gemeinderat, die zuständigen Ämter der Stadtverwaltung und die beteiligten Firmen ein. Florus machte deutlich, dass konstruktive Kritik der Stadtverwaltung wichtig war und ist.

Lars Gutmann vom planenden Büro Gutmann aus Höchenschwand betonte, dass Kombi-Bäder die Zukunft seien. Die Zahl der Kombi-Bäder steige stetig. Eine der ersten Anlagen dieser Art in der Region werde Gaggenau bald haben.

www.bnn.de

 

2019-09-14 BT

Vorfreude auf das neue Waldseebad

Freundeskreis zieht eine erfolgreiche Bilanz seiner bisherigen Arbeit/ Christian Köppel neuer Vereinsvize

Von Hans-Peter Hegmann

Gaggenau - Der Freundeskreis Waldseebad hat sein in der Gründungsversammlung genanntes Ziel, "Die Perle Waldseebad zu erhalten", erreicht. Entsprechend gut war die Stimmung bei der jüngsten Jahreshauptversammlung. Neuer zweiter Vorsitzender ist Dr. Christian Köppel als Nachfolger von Jürgen Wörner, der nicht mehr kandidierte.

Die Beach Boys sangen einst von "Good Vibrations": Guten Schwingungen, die zu spüren waren, wenn eine bestimmte weibliche Person den Raum betrat und die bei allen ein positives Gefühl hervorriefen. Dieses Phänomen gab es auch spürbar bei der Eröffnung der Jahreshauptversammlung des Vereins durch die Vorsitzende, Sabine Arnold, am Donnerstagabend im Nebenzimmer des Christoph-Bräu.

Nach neun Jahren ehrenamtlichem Einsatz für das Fortbestehen des ältesten Freibads von Gaggenau im idyllisch gelegenen Traischbachtal hat der Verein ein großes Etappenziel erreicht.

Heute Spatenstich,

Eröffnung 2021

Am heutigen Samstag wird mit dem ersten Spatenstich für den erneuten Umbau des Schwimmbades ein großes symbolisches Zeichen gesetzt. Ab 2021 wird, wenn alles nach Plan verläuft, der Badebetrieb nach längerer Zeit wieder aufgenommen, und der Freundeskreis wird ihn weiterhin mit seinen Möglichkeiten unterstützen.

Mit einem gewissen Stolz erklärte Arnold, dass die Arbeit des Vereins mit aktuell 160 Mitgliedern damit nach zähem Ringen einen großen Erfolg gezeitigt habe. Allerdings kamen in ihrem Rückblick auf die vergangenen eineinhalb Vereinsjahre auch der große Einsatz der Vereinsmitglieder und der Aufwand zum Vorschein, der hinter diesem Ergebnis steht. Nach einem Workshop mit Mitgliedern und "eingefleischten Waldseebadfans" sowie Vertretern der Schwimmabteilung des Turnerbunds, der DLRG, der Lebenshilfe und des Arbeitskreises folgten Präsentationen bei der Stadtverwaltung und im Gemeinderat. Im Mai und Juni fanden zwei Sitzungen der Lenkungsgruppe "Zukunft Gaggenau 2030"/Bäderdialog statt.

Danach gab es eine "leider nur schwach besuchte Bürgerinfo-Veranstaltung" und im Juli wurde der Planentwurf der Gruppe Zukunft Gaggenau 2030 in der öffentlichen Gemeinderatsitzung gebilligt. 2019 fand die dritte Sitzung der Lenkungsgruppe zum Bäderdialog statt. Im April organisierten einige Mitglieder den Umzug der Schaukel vom Bad auf den Spielplatz am Grittweg.

Es folgten eine vierte Sitzung der Lenkungsgruppe sowie eine erste Sitzung der Untergruppe Detailplanung. Nachdem am 26. August die Bagger beim Waldseebad angerollt sind, hat man noch schnell versucht, ein paar Erinnerungsstücke zu bergen. Allerdings war ein Teil der alten Buchstaben über dem Eingang schon zerstört.

Über die geplante Ausstattung des "neuen" Waldseebades ist man mehr als zufrieden, da ein Teil der Wünsche, wie zum Beispiel Rutschen und Sprungturm, sogar umfangreicher erfüllt werden.

Lediglich die Zukunft des Kneippbeckens sei noch offen. Nach Meinung der Vereinsmitglieder sollte es unbedingt erhalten und entsprechend erneuert werden. Diese Haltung wurde durch einen einstimmigen Beschluss der Versammlung unterstützt.

Abgelehnt wurde dagegen der Antrag, die Mitgliedsbeiträge bis zur Eröffnung auszusetzen. Da die finanzielle Situation laut dem Kassenbericht des Kassierers, Silvester Benkler, sehr gut sei und der nicht mehr kandidierende bisherige zweite Vorsitzende Jürgen Wörner vorschlug, die Eröffnungsfeier finanziell zu unterstützen, gab es nur Gegenstimmen.

Als Nachfolger für Wörner stellte sich Dr. Christian Köppel zur Verfügung, der auch einstimmig gewählt wurde. In seinem Amt bestätigt wurde Schriftführer Thomas Arnold. Wörner erhielt für seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz ein Präsent.

www.badisches-tagblatt.de

 

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baustelleDas Waldseebad ist wegen Umbau voraussichtlich bis Mitte Mai 2021 geschlossen!

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